Nicht alles ist abgesagt!

28. Juli 2021

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27. Juli 2021

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26. Juli 2021

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25. Juli 2021

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8. So. n. Trinitatis

Ihr seid das Salz der Erde,

ihr seid das Licht der Welt –

das Evangelium des 8. Sonntags

nach Trinitatis stammt aus der Bergpredigt.

Die Epistel konkretisiert den Zuspruch:

„Die Frucht des Lichts ist lauter Güte

und Gerechtigkeit und Wahrheit“.

Ohne Gottes Gnade würden wir dem

nicht gerecht werden können.

Seine Liebe geht jedem Anspruch voraus.

 

Salz der Erde – Licht der Welt

Was ich tue oder unterlasse, was ich sage und plane, ist nicht gleichgültig. Wer vom Glauben an Jesus angesteckt ist, der weiß: Ich bin verantwortlich. Mein Leben kann etwas verändern.

Wie ein Stein, der ins Wasser fällt, oder wie ein Funke, der überspringt, setzt die frohe Botschaft von Jesus Christus Menschen in Bewegung. So spricht der 8. Sonntag nach Trinitatis von den Auswirkungen des Glaubens: Als Licht der Welt und Salz der Erde werden Christen in der Welt nicht unbemerkt bleiben und oft genug auch darin anecken. Als Wohnstätten für Gottes Geist werden sie sorgsam und besonnen mit ihrem Körper umgehen. Als reich Beschenkte werden sie ihren Besitz teilen – und wenn es noch so wenig ist. Von Gottes Licht berührt werden sie selbst wie Kirchenfenster leuchten.

Salz sein

Salz gehört zu unseren Speisen dazu. So essen wir es meistens sehr unbedacht. Vielleicht nehmen Sie es einmal ganz bewusst zu sich.

Es muss ja nicht viel sein. Maximal eine Fingerspitze voll. Dabei können Sie sich überlegen, wann Sie es das letzte Mal richtig geschmeckt haben. Wann haben Sie Salz vermisst? Wie schmeckt das Salz? Finden Sie Worte außer salzig dafür? Was macht Salz? Was bedeutet es für uns, wenn wir aufgerufen sind, Salz der Erde zu sein?

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24. Juli 2021

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23. Juli 2021

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22. Juli 2021

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21. Juli 2021

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20. Juli 2021

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19. Juli 2021

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18. Juli 2021

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7. So. n. Trinitatis

Der 7. Sonntag nach Trinitatis

steht im Zeichen des Abendmahls:

Brot und Wein stiften Verbindung

mit Gott und unter denen,

die miteinander teilen und feiern.

Abendmahl: Gott stillt Hunger

Ich habe so viel – und trotzdem bin ich manchmal ganz leer. Ich werde täglich satt, trotzdem habe ich einen ungeheuren Durst nach Mehr. Ich sehne mich nach etwas, das ich nicht beschreiben kann …

Dass Gott körperlichen und seelischen Hunger stillt, davon erzählen die Lesungen des 7. Sonntag nach Trinitatis, der aus verschiedenen Perspektiven das Abendmahl beleuchtet. Essen und Trinken, Feiern und Teilen sowie große Gastfreundschaft gehören zum christlichen Glauben. Jesus nahm die natürlichen Bedürfnisse der Menschen ernst, sättigte Tausende mit fünf Broten und zwei Fischen und saß mit unterschiedlichsten Menschen zu Tisch. Im Abendmahl setzen Christen von Anfang an diese einträchtige Tischgemeinschaft fort und nehmen die Zeit vorweg, in der der Hunger nach wahrem Leben gestillt sein wird.

Jemanden einladen

Gemeinschaft und Teilen: Das Thema des Sonntags regt mich an, einmal wieder eine Einladung zu veranstalten – mit Menschen, die es besonders brauchen.

Wer in meinem Bekanntenkreis könnte es gerade nötig haben? Freundinnen, die so im Stress sind, dass sie sich selbst vergessen? Kollegen, denen es gerade wirtschaftlich nicht so gut geht? Nachbarn, die ganz alleine sind? Heute lade ich eine oder zwei von ihnen ein. Sie sollen nicht alleine essen. Und ich habe auch Freude an ihrer Gesellschaft. ;keinerisstallein

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17. Juli 2021

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16. Juli 2021

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15. Juli 2021

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14. Juli 2021

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13. Juli 2021

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12. Juli 2021

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11. Juli 2021

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6. So. n. Trinitatis

„Fürchte dich nicht,

denn ich habe dich erlöst;

ich habe dich bei deinem Namen gerufen;

du bist mein!“

Der 6. Sonntag nach Trinitatis

steht ganz im Zeichen der Taufe.

 

Ich bin getauft!

Die meisten waren so klein, dass sie sich heute nicht mehr daran erinnern können. Und trotzdem wurde damals ein Fundament für das ganze Leben gelegt. Der 6. Sonntag nach Trinitatis steht ganz im Zeichen der Taufe.

Er erinnert an den Auftrag Jesu, Menschen zu taufen, und an das Geschenk, das am Beginn des Lebens als Christ und Christin steht: Jesu Leben, Sterben und Auferstehen gilt mir, mein Leben ist vor Gott rein und gut. Über meinem Leben steht die Zusage: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ Viele Gemeinden taufen an diesem Sonntag oder feiern ein Taufgedächtnis.

Tauferinnerung

Martin Luther soll in Not und Anfechtung auf sein Schreibpult geschrieben haben: „Ich bin getauft“.

Das hat ihm wieder Trost und Mut gegeben. Ich möchte mich heute auch an meine Taufe erinnern. Ich nehme eine Schale mit Wasser und zünde eine Kerze an. Mit dem Wasser male ich mir ein Kreuz auf die Handfläche und sage mir: „Ich bin getauft!“ Was macht das mit mir? Wie fühlt sich das Wasser an? Mit der Taufe kommt Licht in mein Leben – Was bedeutet das für mich? Noch schöner ist es natürlich, sich gegenseitig an die Taufe zu erinnern.

 

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10. Juli 2021

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9. Juli 2021

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8. Juli 2021

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7. Juli 2021

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6. Juli 2021

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5. Juli 2021

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4. Juli 2021

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5. So. n. Trinitatis

„Fahre hinaus, wo es tief ist“:

Es erfordert Mut und Vertrauen,

etwas zu wagen,

auch wenn die Erfahrung dagegenspricht.

Auch der Glaube ist ein Wagnis –

richtet er sich doch auf das Kreuz,

das eine Torheit ist in den Augen der Welt.

Mit Gott neue Wege gehen

„Kommt und seht!“ Diese Einladung Jesu gilt uns heute wie den Jüngern vor 2000 Jahren. Von Menschen, die sich in Gottes Dienst rufen ließen, erzählt der 5. Sonntag nach Trinitatis.

Der Nomade Abraham, der auf Gottes Wort hin auszieht, und die Fischer, die ihre Netze zurücklassen, Paulus, der durch die Botschaft des Auferstandenen zum Apostel wird, – sie alle sind ganz normale Menschen. Aber sie sind bereit, Altes aufzugeben und mit Gott neue Wege zu gehen. Selbst wenn es unvernünftig scheint. Das ist riskant, denn oft müssen sie Unverständnis und Spott ihrer Umgebung und den Widerspruch ihrer eigenen Familien ertragen. Doch sie dürfen sehen: Die übervollen Netze sind erst der Anfang unzähliger wunderbarer Erfahrungen. Wer Jesus folgt, entdeckt immer tiefer, wo Gott auf Erden Wohnung nimmt.

Drauflosgehen

Wie ist das wohl, alles stehen und liegen zu lassen und zu vertrauen? Eine Übung hilft dazu.

Dazu brauchen Sie mindestens zwei Stunden Zeit. Legen Sie ihre Uhr ab, lassen Sie Ihr Handy daheim und machen sich einfach auf den Weg – ganz egal ob zu Fuß oder mit der Straßenbahn. Nehmen Sie sich keine feste Route vor, sondern lassen Sie sich von Ihrer Lust leiten. Wie fühlt es sich an, einmal keinen Plan zu haben? Spüren Sie die Freiheit – oder auch die Unsicherheit, wohin es gehen soll? Wie wäre das – nur aus dem Vertrauen zu leben? Geht das überhaupt? Vielleicht möchten Sie Ihre Gedanken in einem Gebet vor Gott bringen.

 

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3. Juli 2021

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2. Juli 2021

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1. Juli 2021

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30. Juni 2021

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29. Juni 2021

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28. Juni 2021

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27. Juni 2021

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4. So. n. Trinitatis

Wie kann ein friedliches Zusammenleben gelingen?

Am Ende der neutestamentlichen Briefe

werden oft Ratschläge gegeben,

die nichts von ihrer Aktualität verloren haben.

So auch heute: „Ist's möglich,

soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.

Lass dich nicht vom Bösen überwinden,

sondern überwinde das Böse mit Gutem“

Seid barmherzig!

Sympathisch oder unsympathisch? Innerhalb weniger Sekunden ist die Entscheidung gefällt. Auch mit dem moralischen Urteil geht es sehr schnell.

Wir „wissen“ meist sehr gut, was verwerflich ist, und tun lautstark oder subtil unsere Verachtung kund. „Vorsicht vor solchen Urteilen!“, warnt der 4. Sonntag nach Trinitatis. Denn es gibt niemanden, der ohne Fehler ist, der nicht immer wieder der Großzügigkeit und der Nachsicht bedarf. Einzig Gott ist es, der richten kann. Darum ermutigt Jesus zum Vergeben: Wer aus dem Bewusstsein lebt, dass Gott ihm barmherzig entgegenkommt, der kann versuchen, versöhnt zu leben – wie Josef, der seinen Brüdern nach langer Zeit das Unrecht verzeiht, das sie ihm angetan haben, und David, der Saul, der ihn töten will, verschont. „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“, sagt Paulus.

Auf andere zugehen

Wie schnell verletzt man einen anderen oder wird selbst verletzt.

Das kommt in den besten Beziehungen vor: Ein falsches Wort, ein nicht gehaltenes Versprechen – Funkstille. Heute nehme ich mir einen Menschen vor, mit dem es mir so geht. Habe ich ihn verletzt? Hat sie mich gekränkt? Ganz gleich. Ich gehe auf sie zu. Vielleicht schreibe ich einen Brief, oder ich greife zum Hörer und rufe an. Das erfordert Mut. Aber vielleicht wartet der oder die andere ja gerade auf diesen Schritt.

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26. Juni 2021

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25. Juni 2021

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24. Juni 2021

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23. Juni 2021

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22. Juni 2021

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21. Juni 2021

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20. Juni 2021

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3. So. n. Trinitatis

Der 3. Sonntag nach Trinitatis ist ein Sonntag der offenen Arme:

So, wie der Vater seinen verlorenen Sohn in die Arme schließt,

der reuevoll zurückkehrt, nachdem er sein Erbe durchgebracht hat,

so ist auch Gott, sagt das Gleichnis vom verlorenen Sohn.

„Denn der Menschensohn ist gekommen,

zu suchen und selig zu machen,

was verloren ist.“

Gott nimmt das Verlorene an

Manchmal stehe ich da und möchte die Zeit zurückdrehen: Mein verletzendes Wort, meine falsche Entscheidung, meine Unachtsamkeit … „Wenn man es doch ungeschehen machen könnte!“ Es ist schmerzlich, wenn das nicht gelingt.

Was bei Menschen oft nicht mehr geht, bei Gott ist es möglich – das ist die Botschaft des 3. Sonntags nach Trinitatis. Gott will nicht, dass Menschen verloren gehen. Er lässt sie ihre Wege suchen und ihre Fehler machen: das Schaf, das auf Abwege gerät, der Sohn, der es zu Hause nicht mehr aushält, die Menschen der Stadt Ninive. Doch wie der gute Vater lässt Gott sie nicht fallen: wartet, geht entgegen, feiert ein Fest für den wiedergefundenen Sohn. Und er verschont die Stadt, deren Untergang er beschlossen hat, weil sie ihre Taten bereut. Eindringlich klingt die Mahnung der Propheten: „Wagt umzukehren! Ihr könnt zurück, wenn ihr nur wollt.“

Beichte

Für evangelische Christen ist Beichte eher ungewohnt – aber ein Ritual, das sehr gut tun kann.

Vergebung erfahren und neu anfangen – darin liegt eine große Kraft. Es geht nicht darum, sich klein und hässlich zu fühlen, sondern darum, wieder frei und aufrecht gehen zu können. Gibt es etwas, was mich belastet? Steht etwas zwischen mir und einem anderen; zwischen mir und Gott? Durch das Aussprechen und das Annehmen der Vergebung wird manches leichter und es wird Platz für neue Begegnungen. Beichtmöglichkeiten gibt es in bestimmten Gottesdiensten. Es ist aber auch möglich, bei anderen Christen sein Herz zu erleichtern.

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19. Juni 2021

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18. Juni 2021

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17. Juni 2021

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16. Juni 2021

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15. Juni 2021

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14. Juni 2021

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13. Juni 2021

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2. So. n. Trinitatis

An Gottes Tisch ist Platz für alle –

auch für die „Armen und Verkrüppelten und Blinden und Lahmen“,

auch für die von den Straßen und Gassen der Stadt.

An diesem Tisch entsteht Gemeinschaft:

Aus Fremdlingen werden Hausgenossen.

Kein exklusiver Club

„Tut mir leid, keine Zeit“ – eine Absage, schnell und achtlos dahingesagt, manchmal später bereut. Wer kennt das nicht? Wenn Gott einlädt zum Fest des Lebens, dann sollte man es nicht verpassen.

Dann gilt seine Einladung allen: Wohlhabenden und Armen, Nahestehenden und Fernen, Glaubenden und Zweifelnden. Da ist niemand, der ausgeschlossen wird. Alle, die Sehnsucht haben, alle denen ihre Last manchmal schwer wird, sind willkommen. Wohl dem, der die Einladung annimmt! Der 2. Sonntag nach Trinitatis ermuntert dazu, Gottes Einladung nicht auszuschlagen, sondern sich an seinen Tisch rufen zu lassen in eine bunt gemischte, wachsende Gemeinschaft, in der ein Klima der gegenseitigen Achtsamkeit und Wertschätzung, Offenheit für Außenstehende und Nachsicht gegen Schwächere herrscht. Christentum ist kein exklusiver Club – Gott sei Dank!

Abendmahlsbesuch

Das Abendmahl erinnert an Jesu Tischgemeinschaften und ist die Gemeinschaftsfeier in der Kirchengemeinde.

Wann habe ich das letzte Mal Abendmahl gefeiert? Vielleicht kann ich einmal wieder daran teilnehmen. Während ich mit den anderen um den Altar stehe, mache ich mir bewusst: Diese Einladung gilt mir persönlich. Gott sucht meine Gemeinschaft.

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12. Juni 2021

 

11. Juni 2021

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10. Juni 2021

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9. Juni 2021

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8. Juni 2021

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7. Juni 2021

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6. Juni 2021

 

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1. So. n. Trinitatis

Der 1. Sonntag nach Trinitatis

richtet den Blick auf den Nächsten:

„Dies Gebot haben wir von ihm, dass,

wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe“.

Und seine Schwester.

Achtsam für Gottes Stimme

Die einen predigen Gesundheit oder Erfolg, andere Reichtum oder Schönheit. Im Dschungel der fast unbegrenzten Sinnangebote kann man sich leicht verlaufen.

Welche Heilsversprechen führen in die Irre? Welche der mir angebotenen Wege führen wirklich zum Leben, sind von Gott? Der 1. Sonntag nach Trinitatis ermuntert dazu, achtsam zu bleiben für die Stimme Gottes zwischen den vielen Stimmen um uns. Dazu gibt es Hörhilfen: die Worte und Werke Jesu, das Zeugnis von Mose und den Propheten, ein Bekenntnis, das an Gott allein festhält und nach Gottes Willen fragt. Wer dem aufmerksam folgt – und vor Schwierigkeiten nicht flieht wie Jona –, der geht den Weg der Liebe, die sich furchtlos und freigiebig dem anderen zuwendet.

Heilig

Natürlich: Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, die heilige Gemeinschaft. Aber sonst? Bestimmte Rituale, Menschen, die ich liebe. Vielleicht schreibe ich es mir auf. Und dann schreibe ich Freunde in der Ferne dazu. Menschen, die mir das Leben schwer machen. Andere, die ich zufällig am Straßenrand gesehen habe und die mir nicht aus dem Kopf gehen. Mich selbst. Tatsächlich? Wenn Gott uns Menschen so achtet und uns aneinander verweist, dann sollen die anderen mir heilig sein. Und mein Leben auch.

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5. Juni 2021

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4. Juni 2021

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3. Juni 2021

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2. Juni 2021

 

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1. Juni 2021

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31. Mai 2021

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30. Mai 2021

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Trinitatis

„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus

und die Liebe Gottes und die

Gemeinschaft des Heiligen Geistes

sei mit euch allen“ –

dieser Gruß am Anfang des

Gottesdienstes oder am Anfang

der Predigt nimmt das Thema

des Sonntags Trinitatis aus:

Gott ist einer.

Und ist zugleich drei:

Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Gott ist Beziehung

Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, der eine Gott in drei Personen – viele tun sich damit schwer. Drei in einem – wie soll das gehen?

Am Sonntag Trinitatis feiern Christen das Fest der Dreieinigkeit Gottes – einer theologischen Idee, die schwierig ist und doch viel über das Wesen Gottes aussagt. Gott ist umfassender, als ein Mensch begreifen kann. Aber er lässt sich auf eine Geschichte mit den Menschen ein und offenbart ihnen mit der Zeit immer mehr von sich: Als Vater erwählt sich Gott ein Volk, als Sohn kommt er allen Menschen zum Heil. Schließlich bezieht Gott in jedem einzelnen Wohnung: als Begeisterung, als Tröster und als Liebeskraft. Gott ist reine Beziehung. Niemand ist von seiner Gegenwart ausgeschlossen. Gott kann und will nicht für sich sein. Ein Ausdruck dafür ist seine Dreieinigkeit.

Gnadenstuhl

Als „gesellige Gottheit“ hat Kurt Marti ihn beschrieben: Gott Vater , Sohn und den Heiligen Geist.

Was würde fehlen ohne eine der drei Personen? Die Stärke des Schöpfers? Die Menschlichkeit Jesu – auch im Leiden? Die Gegenwart Gottes im Geist? Gott ist in sich Gemeinschaft. Ich versuche, mir das vorzustellen: Eine Gottheit, die durch und durch Liebe ist, die nicht für sich bleiben kann. Und die meine Gesellschaft sucht. Die feste liebt und mich neben sich auf die Bank zieht und sagt: Komm, sag ehrlich, wie geht es Dir. Nicht umsonst ist die Trinitatiszeit die beste Zeit für Gemeindefeste und Geselligkeit.

Vom der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#973

 

 

 

29. Mai 2021

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28. Mai 2021

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27. Mai 2021

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26. Mai 2021

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25. Mai 2021

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24. Mai 2021

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Pfingstmontag

Ein Geist – viele Gaben,

ein Leib – viele Glieder.

Die Bibel findet zahlreiche Bilder

für die Vielfalt der Begabungen

in der Gemeinde.

Der Geist Gottes wirkt auf vielfältige Weise.

Viele Gaben – ein Geist

Die eine kann gut lesen und der andere hat einen guten Geschmack. Diese kann gut zuhören und jener hat einen wachen, kritischen Verstand. So bunt und vielfältig wie die Menschen sind die Begabungen in den christlichen Gemeinden.

Die praktischen Auswirkungen des Heiligen Geistes hat der Pfingstmontag im Blick. Schon zu Moses Zeiten sendet Gott seinen Geist zu 70 Ältesten, die das Volk Israel weise leiten sollen. Im neuen Testament werden zunächst die Jünger mit dem Geist begabt und beauftragt, Sünden zu vergeben oder zu behalten. In den ersten Gemeinden gibt es viele Begabungen: mitreißende Rhetorik, Heilkraft, rasche Auffassungsgabe und gute Urteilsfähigkeit. Alle Gaben kommen aber aus dem einen Geist: der Kraft, die von Jesus Christus ausgeht. Sie dienen der Liebe und dem Aufbau der Gemeinde. In einer Gemeinschaft, die aus diesem Geist lebt, muss Einigkeit und Frieden herrschen.

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#972

 

 

Wir feiern heute in unserer Gemeinde Konfirmation

 

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23. Mai 2021

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Pfingstsonntag

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes.

Kräftig wie Feuer oder Wind wird er dargestellt.

Erfüllt vom heiligen Geist fingen die Jünger an

zu predigen „in andern Sprachen,

wie der Geist ihnen zu reden eingab“.

Pfingsten – das ist der Geburtstag der Kirche.

 

Verstehen wir uns?

Dass ich andere nicht verstehe, das erlebe ich so oft: in fremden Ländern, bei Fachgesprächen oder wenn ich an anderen vorbeirede. Die reinste babylonische Sprachverwirrung! Das Gegenteil geschieht an Pfingsten.

Jünger, die gerade noch mutlos waren, überkommt eine große Kraft, wie ein Sturmwind. Bewegt vom Heiligen Geist sprechen sie von Jesus Christus, und das Wunder geschieht: Jeder kann sie in seiner eigenen Sprache verstehen. Viele lassen sich taufen: Die Kirche ist geboren. Pfingsten lädt ein, darüber nachzudenken, welche Sprache wir sprechen: die Sprache der Angst oder die der Liebe. Der Pfingstgeist hält Jesus unter uns lebendig. Es ist ein Geist, der Menschen verbindet und nicht trennt, der befreit und nicht einengt, ein Geist, der uns die Augen öffnet für Unrecht und uns den Mund auftut für die Wahrheit. Ein Geist, der aus dem Tod ins Leben ruft.

Kirchengeburtstag

Pfingsten ist als drittes Hochfest der Kirche am wenigsten bekannt – vielleicht auch deshalb, weil das Brauchtum weniger markant ist als bei den anderen großen Festen. Dennoch gibt es auch hier einige, regional unterschiedliche Bräuche. Mit viel frischem Grün geschmückte Kirchen, rote Altardecken für den Heiligen Geist, mancherorts eine Konfirmation – zu Pfingsten wird der Geburtstag der Kirche gefeiert.

Gerade in Kirchen, in denen an Pfingsten Konfirmationen gefeiert werden, ist es üblich, die Kirche mit frühlingsfrischem Birkengrün zu schmücken. Als Zeichen für den Heiligen Geist, der an Pfingsten über die Jünger kam, ließ man im Mittelalter lebendigen Tauben in der Kirche fliegen. Heute noch wird in alten Kirchen eine hölzerne Taube aus einem Loch aus der Decke herabgelassen. In manchen Familien ist es Brauch, „Heiliggeisttauben“ in der Wohnung aufzustellen. Weil an Pfingsten Petrus von allen in ihrer Muttersprache verstanden wurde, wird in einigen Gemeinden die Pfingstlesung in verschiedenen Sprachen vorgetragen.

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#971

 

 

22. Mai 2021

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21. Mai 2021

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20. Mai 2021

 

 


Für alle, die gern mitbeten möchten beim "Gebet vor Pfingsten", das heute Abend um 19 Uhr stattfindet, hier der Link:

https://youtu.be/gBTPt1jwnTY 

Das Gebet wird neben Youtube auch auf BibelTV und EWTN übertragen.

Anschließend, ab 20.30 Uhr, ist auch die ökumenische Vesper online zu sehen, die wir im Rahmen

der Aktion "Deutschland betet" / "Gebet vor Pfingsten" am Himmelfahrtstag in Bayreuth gefeiert haben:


https://youtu.be/JAMc23GRVnk 

Hintergrundinfos: www.deutschlandbetet.de

 

 

19. Mai 2021

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18. Mai 2021

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17. Mai 2021

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16. Mai 2021

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Exaudi

Jesus nimmt Abschied von seinen Jüngern.

Dieser Abschied trägt in sich die

Verheißung des Wiedersehens:

„Ich will euch wiedersehen,

und euer Herz soll sich freuen,

und eure Freude soll niemand

von euch nehmen“.

 

Abschied und Trost

Manchmal wird mir der Abschied schwer: Wenn ich dem Zug hinterherblicke oder an der Absperrung am Flughafen stehe. Noch viel schwerer ist es, wenn ich nicht weiß, ob wir uns wiedersehen werden.

Den Abschied Jesu von seinen Jüngern beschreibt der Sonntag Exaudi. Seit seiner Himmelfahrt ist Jesus nicht mehr sichtbar bei ihnen. Es liegen harte Tage vor ihnen. Doch Jesus lässt sie nicht allein. Auf andere Art wird er ihnen nahe sein: in ihren Herzen, als nie versiegende Quelle der Kraft. In einem neuen Geist werden sie Jesus erkennen. Das ist kein Ersatz für seine Anwesenheit, aber ein Trost. Noch heute lebt dieser Geist unter uns: Wo nach Gottes Willen gefragt wird, wo Liebe unser Handeln prägt, da wird er spürbar. Aber auch dort, wo wir verzagen, wo uns der Hals zugeschnürt ist, ist er uns tröstend nahe und bringt unsere Anliegen vor Gott. (Und manchmal zeigt sich Gott dort, wo wir ihn nie vermutet hätten. Wie bei dem jungen Samuel, den Gott erst dreimal rufen musste, bevor er ihn erkannte.)

Kinder segnen

Dass ihre Kinder behütet und in Frieden aufwachsen, wünschen sich alle Eltern. Als Babys wurde ihnen Gottes Gegenwart zugesagt und sein Segen zugesprochen. Dieser Zuspruch kann immer wieder spürbar werden, wenn wir Kinder im Alltag segnen.

Vor dem Schlafengehen, nach dem Abendgebet kann es ein lieb gewordener Brauch werden, den Kindern ein Kreuz auf die Stirn zu zeichnen und sie Gottes Schutz anzubefehlen: „Gott segne dich heute Nacht“. Noch heute erinnern sich zahlreiche Erwachsene an diesen elterlichen Segen als etwas ganz Besonderes. Ein Segen auf dem Weg zur Schule oder vor größeren Reisen kann den Kindern versichern: Die Mutter denkt an mich – und Gott auch. Den Eltern kann der Segen immer wieder neu in Erinnerung rufen: „Ich bin nicht allein mit der Verantwortung für mein Kind.“

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#970

 

 

15. Mai 2021

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14. Mai 2021

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13. Mai 2021

Foto Anna Krausche

Christi Himmelfahrt

„Was steht ihr da und seht zum Himmel?“,

werden die Jünger am Himmelfahrtstag gefragt.

Guckt nicht nach oben,

sondern guckt in die Welt:

Nicht da, wo der Himmel ist, ist Gott –

sondern da, wo Gott ist, ist der Himmel.

Zwischen Himmel und Erde

„Hier ist der Himmel auf Erden“, sagen wir in Momenten, in denen es uns rundum gut geht.

Was ist der Himmel? Die unendlich blauen Weiten über uns oder die scheinbar zeitlosen Sekunden, in denen wir glücklich sind? Wenn wir Christi Himmelfahrt feiern, erinnern wir an den Abschied Jesu von seinen Jüngern 40 Tage nach seiner Auferstehung. Er kehrt zurück zu Gott. Seit dieser Zeit ist für Christen der Himmel dort, wo Jesus Christus ist. Zwischen Himmel und Erde leben sie. Und doch: „Was steht ihr da und schaut in den Himmel?“ Die Frage an die Jünger gilt auch uns. Im Hier und Jetzt, in unserer Gegenwart können wir etwas vom Himmel erfahren: in dem Glanz auf den Gesichtern unserer Mitmenschen, in Momenten der Freude und der Liebe, in denen wir eins sind mit Gott und Menschen.

Gottesdienste im Freien

 

Zahlreiche Kirchengemeinden verbinden mit Christi Himmelfahrt eine Wanderung oder einen Ausflug und feiern den Gottesdienst im Grünen. Christi Himmelfahrt betont die Anwesenheit und Macht Jesu Christi an allen Orten und zu jeder Zeit. Deshalb wird an Christi Himmelfahrt der Kirchenraum vielerorts verlassen.

Mit Gottesdiensten im Freien und auf Bergen wird sinnenfällig gefeiert, dass Jesus Christus den Menschen verheißen hat: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,18.20). Daran erinnern wir uns auch jedes Mal, wenn wir im Gottesdienst gemeinsam mit dem Apostolischen Glaubenbekenntnis bezeugen: „aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes des allmächtigen Vaters“.

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12. Mai 2021

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11. Mai 2021

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10. Mai 2021

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9. Mai 2021

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Rogate

Rogate – Betet!

Laut oder leise,

gemeinsam oder mit anderen,

frei oder mit geprägten Worten:

Betet!

Im Mittelpunkt des Sonntags

steht die Ermutigung zu

Gebet und Fürbitte.

Das Gebet steht unter der

Verheißung des Wochenspruchs:

„Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft!“

Ermutigung zum Gebet

Wie komme ich in Kontakt mit Gott? Bleibt nicht ungehört, was ich zu ihm spreche? Vielen Erwachsenen fällt das Beten schwer. Andere erleben es als befreiend, ihr Herz auszuschütten oder in der Stille Gott zu suchen. Der Sonntag Rogate ermutigt zum Gebet.

Auch Jesus hat immer wieder dazu aufgerufen. Vielfältige Formen des Betens finden sich schon in der Bibel: das stürmische und unnachgiebige Gebet, das Gott drängt wie einen Freund, die Bitte um Vergebung, das stellvertretende Einstehen für andere und der Dank. Wer in seinem Namen bittet, so verspricht Jesus, der stößt bei Gott nicht auf taube Ohren. Und er lehrt seine Jünger das Gebet, das alle anderen Gebete umfasst: das Vaterunser. Es müssen nicht viele Worte sein. Dieses ist genug. Es führt zum Hören auf Gott. Nicht unser, sondern Gottes Wille soll geschehen.

Beten

Wie ein Tag begonnen hat, so kann er auch zu Ende gebracht werden: Mit einem kurzen Innehalten, einem Tagesrückblick, einem Dank. „Diesen Tag, Herr, leg ich zurück in deine Hände, denn du gabst ihn mir", beginnt ein Kirchenlied. Sich das bewusst zu machen, im Kommen und Gehen der Tage den einzelnen Tag zu würdigen, dazu kann ein kurzer Tagesrückblick dienen.

Dabei können folgende Fragen helfen: Was hat mich froh gemacht? Wofür kann ich danken? Was ist offen geblieben? Was nehme ich mit? Und welche Menschen sind mir wichtig gewesen? Für wen möchte ich beten? Nach einer solchen stillen Zeit vielleicht noch ein Vaterunser sprechen und dann aufgeräumt und in Ruhe schlafen.

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8. Mai 2021

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7. Mai 2021

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6. Mai 2021

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5. Mai 2021

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4. Mai 2021

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3. Mai 2021

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2. Mai 2021

Kantate

Kantate – Singt!

Singt dem Herrn ein neues Lied,

denn er tut Wunder!

Dem Jubel über die Erneuerung

der Schöpfung folgt der Sonntag

des Lobgesangs zu Gottes Ehre.

Heute steht die Musik im Mittelpunkt:

„Mit Psalmen, Lobgesängen und

geistlichen Liedern singt Gott

dankbar in euren Herzen!“

 

Singet dem Herrn ein neues Lied!

Der ausgelassene Tanz, das Lied, das Trauernden die Tränen löst, das Pfeifen im Dunkeln und die Arie, die tief ins Herz dringt, – Musik lässt niemanden unbewegt.

Evangelische Frömmigkeit wäre nicht denkbar ohne sie. Um Musik und Gesang drehen sich die biblischen Lesungen am Sonntag Kantate (Singt!): Der erleichterte Dank der Geretteten, das mächtige Loblied der Geschöpfe Gottes, das besänftigende Harfenspiel und der mutige Gesang, der Kerkermauern sprengt – sie alle vereinen sich zu einem vielstimmigen Lob Gottes. Dort, wo sein Name so besungen wird, dort ist Gott ganz nah. Kein Bereich des Lebens soll von diesem Lob ausgeschlossen sein, keiner ist zu gering für diese Musik. Je mehr unser Leben zum Gesang wird, desto stärker wird uns dieses Lied verändern zu liebevolleren und dankbaren Menschen.

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1. Mai 2021

 

 

 

30. April 2021

 

 

29. April 2021

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28. April 2021

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27. April 2021

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26. April 2021

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25. April 2021

Bild von Myriams-Fotos auf Pixabay

Jubilate

Jubilate – Jubelt!

Jubilate ist der Sonntag

der Neuschöpfung:

Erinnerung an die

erste Schöpfungsgeschichte,

Jubel über die Auferstehung

als Neuschöpfung,

Hoffnung auf den

verheißenen neuen Himmel

und die neue Erde.

 

Die neue Schöpfung

Jubilate – Jubelt!“ Wie leicht ist es, im Frühjahr in den Jubel der erwachenden Natur einzustimmen. Ihr Wiederaufblühen wird in der Osterzeit zum wunderbaren Sinnbild der Auferstehung.

Schöpfung und neues Leben sind Themen des Sonntags Jubilate. Er erzählt von der guten Schöpfung am Anfang, von dem von dem schöpferischen Spiel der Weisheit vor Gott, aber auch von der Vorläufigkeit der Schöpfung. Auch Christen sind der Vergänglichkeit unterworfen. Und doch haben sie bereits eine Ahnung von neuem Leben. Denn Jesus ist auferstanden. Für den, der daran glaubt, hat der Tod seine Endgültigkeit verloren. Neu zu werden ist möglich, auch hier und heute. Wer an dieser Hoffnung festhält, dem wächst Stärke zu. Denn wie der Weinstock seinen Trieben Kraft gibt, so haben auch Christen ihren Halt in Christus und können sich immer wieder zum Leben rufen und erneuern lassen.

Schöpfungsfreude

Gott hat uns diese Erde gegeben …

Schöpfung bewahren, umweltbewusst leben, auf Nachhaltigkeit achten. Wie wäre es, eine Woche lang die Gewohnheiten zu ändern? Eine Woche ohne Plastik. Eine Woche nur mit dem Fahrrad fahren. Den nächsten Unverpackt-Laden suchen. Wasser sparen. Oder auch: einen Spaziergang machen und mit einstimmen in den Jubel des Sonntags. Wie schön die Erde ist – gerade im Frühling!

 

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24. April 2021

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23. April 2021

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22. April 2021

 

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21. April 2021

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20. April 2021

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19. April 2021

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18. April 2021

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Misericordias Domini

„Ich bin der gute Hirte“,

sagt Jesus:

der zweite Sonntag nach Ostern

ist der Hirtensonntag.

Die Schafe kennen die Stimme des Hirten –

und er sorgt für sie und lässt,

wenn es nötig ist,

sein Leben für die Schafe.

Der gute Hirte

Manchmal wünsche ich mir das: einen, der für mich sorgt, der mir den rechten Weg zeigt und mich unbeschadet durch Gefahren führt, einen, der meinen Durst nach Leben stillt und nach mir sucht, wenn ich verloren gehe.

Jesus, der „gute Hirte“ steht im Zentrum des zweiten Sonntags nach Ostern. Das Urbild des Schäfers spricht Kinder wie Erwachsene an. Das Neue Testament bekennt Christus als den guten Hirten, der das Verlorene nicht aufgibt und der sein Leben für das ihm Anvertraute lässt. Jeder einzelne zählt. Die biblischen Texte warnen aber auch vor schlechten Hirten, die nur an ihr eigenes Wohl denken, bei Gefahr davonlaufen und das Schwache nicht stärken. Da gilt es, sich an den guten Hirten zu halten und nach seinem Beispiel selbst auf andere zu achten.

 

Der gute Hirte

Manchmal kann man sie noch sehen: Hirten mit ihren Schafen. Was romantisch aussieht, ist harte Arbeit. In der Bibel ist der Hirte eines der bekanntesten Bilder für Gott.

Der Hirte sorgt dafür, dass die Herde frisches Wasser und Gras findet und sicher weiden kann – und die Schafe wissen, wo sie hingehören und wo sie sicher sind. Gewiss hat das Bild auch seine Grenzen. Ich – ein Schaf? Wenn Sie in diesen Tagen zu einem Frühlingsspaziergang aufbrechen, kommt Ihnen vielleicht der Hirtensonntag in den Sinn. Wo haben Sie sich gut versorgt gefühlt? Wo hat jemand auf Sie geachtet? Wo wären Sie vielleicht auch gerne aus der Herde ausgebrochen?

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17. April 2021

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16. April 2021

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15. April 2021

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14. April 2021

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13. April 2021

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12. April 2021

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11. April 2021

Bild von Stefano Ferrario auf Pixabay

Quasimodogeniti

„Selig sind, die nicht sehen

und doch glauben“:

Der „ungläubige Thomas“ konfrontiert uns

mit dem Wunsch,

Glaubensinhalte zu sehen

und zu verstehen.

Der Glaube an die Auferstehung

aber richtet sich nicht auf eine beweisbare Tatsache.

Er ein Vertrauensakt.

 

Glauben, nicht wissen

„Ich glaube nur, was ich sehe“, sagen viele. Was ich mit dem Verstand fassen kann, was ich be-greifen kann, nur das hat Bestand. Auferstehung? Das passt da nicht hinein. Auch viele Jünger konnten die Botschaft von der Auferstehung Jesu zunächst nicht glauben.

Wo war der Beweis? Wo die logische Erklärung? Der erste Sonntag nach Ostern (Quasimodogeniti) erzählt davon, wie Jesus den Zweiflern und Skeptikern entgegenkam, sich anfassen ließ und gemeinsam mit ihnen aß. So konnten sie später auch glauben, was sie nicht sahen: die unsichtbare Gemeinschaft mit Christus. Schon jetzt haben Christen Anteil an seinem, dem neuen Leben. Darf man das glauben? „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“, sagt Jesus.

 

Konfirmation

Am Sonntag Quasimodogeniti („Wie die Neugeborenen“) finden in zahlreichen evangelischen Gemeinden Konfirmationen statt. Diese alte Tradition hat ihren guten Grund.

Der erste Sonntag nach Ostern hatte eine feste Bedeutung in der altkirchlichen Tauftradition. An diesem Tag legten neugetaufte Christinnen und Christen, die weißen Kleider wieder ab, die sie seit der Osternacht getragen hatten. Es ist möglich, dass der katholische Name „Weißer Sonntag“ auf diesen Brauch zurückgeht. So hat der Sonntag Quasimodogeniti, dessen Name sich nach den ersten Worten des Eingangspsalms richtet, seit der Urkirche etwas mit Mündigkeit im Glauben zu tun – genau wie die Konfirmation. Die schick gemachten Jugendlichen und die geschmückte Kirche erinnern an die eigene Konfirmation. Wie war das damals? Hat mir der Gottesdienst etwas bedeutet? Was war das schönste Geschenke? Gibt es noch Bilder von der Konfirmation, vielleicht schon von der silbernen oder goldenen, 25 oder 50 Jahre danach?

 

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10. April 2021

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9. April 2021

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8. April 2021

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7. April 2021

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6. April 2021

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5. April 2021 Ostermontag

Bild von Andrew Martin auf Pixabay

 

 

Ostern ist das Siegesfest des ewigen Lebens.

Gertrud von Le Fort

 

 

Ostermontag

Jesus Christus ist mit auf dem Weg.

Der Ostermontag und die Osterwoche

stehen im Zeichen der Jünger,

die von Jerusalem nach Emmaus wandern

und erst beim Abschied und

bei der gemeinsamen Mahlfeier erkennen,

wer sie begleitet hat.

 

Da gehen die Augen auf

Manchmal sehe ich das Offensichtliche nicht. Die Lösung, die zum Greifen nah ist, einen Menschen, der Hilfe bringt. Da müssen mir erst die Augen aufgehen. Auch für die Gegenwart Jesu sind wir oft blind, das zeigt der Ostermontag.

Meilenweit wandern zwei Jünger neben dem Auferstandenen nach Emmaus, bevor sie ihn erkennen. Erst als er das Brot mit ihnen bricht, gehen ihnen die Augen auf. Es ist so viel leichter, an den Tod zu glauben, als an das Leben, auch heute noch. Doch mit Jesu Auferstehung ist jedem Einzelnen das Leben verheißen, auch nach dem Sterben. Die alttestamentliche Vision von Gott, der den Tod zerstört – in Jesus wird sie Wirklichkeit. Wer daran glaubt, für den gibt es keine Hoffnungslosigkeit.

 

Spiele rund um Ostern

Ostern ist ein fröhliches Fest. Das zeigt sich auch bei den zahlreichen Spielen rund um das Osterei. Der bekannteste Brauch ist die Ostereiersuche. Woher er stammt, ist nicht genau bekannt. Eltern verstecken für ihre Kinder Osternester mit hart gekochten Eiern und Süßigkeiten an möglichst originellen Orten. Am Ostermorgen beginnt dann die Jagd auf die begehrten Leckereien.

Andere Spiele sind das „Eierpicken“ bei dem der Spieler gewinnt, dessen Ei die härtere Schale hat, oder das „Eierrollen“, bei dem harte Eier einen kleinen Abhang herabgerollen werden. Es gewinnt derjenige, dessen Ei am schnellsten unbeschadet unten ankommt. Eine besondere Rolle spielt das „Eierpicken“ in Bulgarien. Die Bulgaren nehmen hartgekochte, bunt gefärbte Eier an Ostern mit in die Kirche. Sobald der Gottesdienst vorbei ist, beginnt das „Eierduell“: Alle gegen alle. Wer als Letzter mit einer heilen Schale vom Platz geht, dem soll ein glückliches Jahr bevorstehen – bis zum nächsten Osterfest …

 

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4. April 2021 Ostersonntag

Bild von Tomasz Proszek auf Pixabay

 

Das Osterlicht ist der Morgenglanz nicht dieser, sondern einer neuen Erde.

Gertrud von Le Fort

 

 

Ostersonntag

Der Herr ist auferstanden,

er ist wahrhaftig auferstanden!

Mit dem Aufgang der Sonne

läuft der Jubelruf der Christenheit

um die Welt.

Jesus Christus lebt.

Gott erweist seine Macht,

die stärker ist als der Tod.

 

Liebe ist stärker als der Tod

Ostern, das ist das Fest purer Freude. einer Freude, die deswegen so rein ist, weil sie die Tiefen kennt und sie doch bezwungen weiß.

Die erste Liebe oder die Geburt eines Kindes, Rettung aus höchster Gefahr – es gibt Ereignisse, die erfüllen uns mit unaussprechlicher, tiefer Freude. Singen möchte man und jubeln oder man bekommt kein Wort heraus vor lauter Glück. Ostern ist das Urdatum der Kirche. Die drei Frauen am Grab, die Jünger, denen der Auferstandene erscheint, und Maria Magdalena, sie können nach dem ersten Schrecken nicht schweigen: Jesus lebt! Die Liebe hat den Tod bezwungen. Er hat die letzte Macht über uns verloren. Jesu Auferstehung hat alles verändert. Wer gegen allen Augenschein in diesem Vertrauen lebt, der kann freier handeln, der wird aufstehen gegen alles, was das Leben bedroht. „Tod, wo ist dein Stachel?“, fragt der Apostel Paulus.

 

Osterlamm

Glasiert oder mit Puderzucker bestreut – das Osterlamm darf auf keinem Ostertisch fehlen. Was so lecker schmeckt hat eine lange christliche Tradition. Das Lamm weist auf Jesus Christus hin, von dem es in der Osterliturgie heißt: „Denn geopfert ist unser Osterlamm Christus“.

Das hat einen zweifachen Ursprung: Einerseits geht es auf den jüdischen Brauch zurück, zum Passahfest – in Erinnerung an den Auszug aus Ägypten – ein Lamm zu schlachten. Jesus Christus wird als das neue Passahlamm gesehen, das sich ein für allemal Gott zum Opfer gegeben hat. Und es geht zurück auf die Schilderung des leidenden Gottesknechts im Buch Jesaja, von dem es heißt: „… wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.“ Eigentlich ein grausames Bild – wenn da nicht das Fähnchen wäre. Die Siegesfahne, die im Rücken des Lammes steckt, deutet darauf hin, dass Jesus den Tod besiegt hat. Damit wird das Lamm zum Zeichen des Lebens.

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3. April 2021 Karsamstag

 

 

2. April 2021 Karfreitag

 

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1. April 2021 Gründonnertag

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31. März 2021

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30. März 2021

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29. März 2021

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28. März 2021

Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

 

Palmsonntag

Heute bejubelt,

morgen fallen gelassen:

der Einzug Jesu in Jerusalem

am Palmsonntag steht am

Anfang der Karwoche.

Wenig später schlagen

sie ihn ans Kreuz.

Durch die Tiefe führt

Gottes Weg zur Verherrlichung.

Grenzmomente

Es gibt Momente, in denen ist nichts, wie es scheint. Ein fröhliches Gesicht versteckt tiefe Trauer, wer Härte zeigt, kann auch barmherzig sein und hinter einer scheinbar so düsteren Zukunft verbirgt sich eine neue Chance.

Grenzmomente sind das, unsicher und vage. Erst im Nachhinein deute ich die Zeichen richtig. Der Palmsonntag führt in eine solche Grenzzeit hinein: Die Hände, die eben noch Palmzweige schwingen, sind schon zu Fäusten geballt. Das „Hosianna“ wird zum gellenden „Kreuzige“-Ruf, fröhliche Gesichter erstarren zu Fratzen. Und doch ist es Jesu Tod am Kreuz, der den Menschen Leben bringt. Sein Weg ins Dunkel war ein Weg ins Licht, heute bekennen wir das. Im Geschlagenen, im Verachteten war Gott ganz nah. Nur wenige erkannten das – wie die Frau, die den Todgeweihten wie einen König salbte.

Ostereier färben

Noch eine Woche bis Ostern. Es gibt viele Möglichkeiten sich auf das Osterfest vorzubereiten. Eierfärben für das Osterfrühstück ist eine davon. Die Ursprünge des Ostereis sind sehr unterschiedlich. Schon sehr früh kam dem Ei als Symbol für den Ursprung des Lebens und für Fruchtbarkeit eine besondere Bedeutung zu. Bereits bei den ersten Christen galt das Ei als Sinnbild der Auferstehung und wurde Verstorbenen ins Grab mitgegeben.

Von außen wie das Grab verschlossen und wie tot, hält es in sich das Leben verborgen und weist so auf die Auferstehung Jesu hin. Doch das Kochen und Verschenken von Eiern zu Ostern hat aber auch einen ganz praktischen Grund: Während der 40-tägigen Fastenzeit zählten Eier zu den verbotenen Lebensmitteln. Da es aber im Frühling besonders viele Eier gab, konservierte man sie durch Kochen und markierte die harten Eier, indem man sie färbte.

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27. März 2021

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26. März 2021

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25. März 2021

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24. März 2021

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23. März 2021

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22. März 2021

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21. März 2021

Bild von Karolina Grabowska auf Pixabay

 

Judika

Durch seinen Leidensweg

dient Jesus Christus den Menschen,

indem er ihnen den Weg

zu Gott neu eröffnet:

In diesem Zusammenhang

stehen die Texte des Sonntags.

Sie erzählen von Hingabe des Liebsten,

Hingabe des Lebens an Gott und die Menschen.

Gehorsam bis zum Tod

„Wer nicht hören will, muss fühlen.“ Wer sich nicht unterordnet, wer nicht gehorcht, muss oft genug die Konsequenzen tragen. Und doch: Blinder Gehorsam kann zur Katastrophe führen, ziviler Ungehorsam gar geboten sein.

Es ist ein harter Gott und ein blinder Gehorsam, den der Sonntag Judika beschreibt: Ein Gott, der Ungehorsam mit Strafen schlägt und Hiob unverdient in Unglück stürzt. Ein Gott, der Jesus abverlangt, als Opfer in den Tod zu gehen? Dunkel ist dieser Gott und fern. Doch auf der anderen Seite steht Gottes Sohn, der selbst gehorsam ist, der den Menschen dient und ihnen zum Leben verhilft. Auch hinter der dunkelsten Geschichte scheint das durch: Gott will, dass allen Menschen geholfen wird. „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“, bekennt Hiob in tiefster Not. Im Vertrauen darauf wird es möglich, sich auf Gott zu verlassen und dem Nächsten zu dienen.

 

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20. März 2021

 

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19. März 2021

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18. März 2021

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17. März 2021

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16. März 2021

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15. März 2021

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14. März 2021

Bild von Thanks for your Like • donations welcome auf Pixabay

 

Lätare

Lätare – das ist ein kleines Osterfest in der Passionszeit.

In den Texten dieses Sonntags ist schon deutlich

die Hoffnung auf das neue Leben angelegt,

die Ostern zur Vollendung gelangt.

Dazu passt das Bild vom Weizenkorn,

das in die Erde fallen und sterben muss,

um neues Leben hervorzubringen.

 

Im Sterben das Leben

„Der gewinnt auch dem Schlimmsten noch etwas Gutes ab!“ Ein Kopfschütteln, ein leises Bewundern. Manche Leute verbreiten Freude, obwohl sie wirklich nichts zu lachen haben.

„Freut euch – allem Leiden zum Trotz!“ Mitten in der Passionszeit erklingt dieser Ruf am Sonntag Lätare. Freuen – warum? Weil schon im Sterben das Leben begriffen ist. Plastisch die Bilder, die Jesus wählt: Nur das Samenkorn, das in die Erde fällt, bringt Frucht. Brot muss verzehrt werden, um stärken zu können. Er selbst ist das Brot für uns, das jetzt schon den Hunger nach Leben stillt. Auch wenn wir nur das Schlimmste sehen: Trost ist ganz nahe. Denn Gottes Zusage gilt: „Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.“

„Kleines Osterfest“

Der Sonntag Lätare gilt als kleines Osterfest in der Passionszeit. Der Wochenspruch vom Weizenkorn weist über den Tod auf das Leben und den Neuanfang: „Liebe wächst auf, die längst erstorben schien …“ (EG 98).

Wer heute Kresse oder Weizen auf feuchte Watte oder in kleine Töpfe sät, hat zur Ostern einen kleinen Ostergarten zuhause. Anleitungen dazu findet man reichtlich im Internet. Vielleicht ist es auch draußen bereits grün geworden? Achten Sie beim nächsten Weg darauf: Kommen die ersten grünen Spitzen hervor? Leuchten die Osterglocken bereits? Riecht es schon nach Frühling?

 

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13. März 2021

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12. März 2021

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11. März 2021

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10. März 2021

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9. März 2021

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8. März 2021

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7. März 2021

Bild von Paul Henri Degrande auf Pixabay

 

 

Okuli

Nachfolge heißt,

sich frei zu machen

von den Bindungen an Menschen,

an Besitz,

an die Vergangenheit:

„Wer die Hand an den Pflug legt

und sieht zurück,

der ist nicht geschickt für das Reich Gottes“.

Folgenreiche Entscheidungen

„Der Einsatz ist hoch“, heißt es nicht nur im Glücksspiel. Manche Entscheidungen im Leben verlangen uns viel ab: Kraft und Energie, Geld und Geduld, Tränen, manchmal auch Trennungen.

Und trotzdem würden wir uns wieder genauso entscheiden. Weil es rückblickend richtig war, weil uns die Erfahrung reicher gemacht hat. Auch bei Jesus ist der Einsatz hoch, das zeigt der Sonntag Okuli. Der Verrat durch seinen Jünger Judas ist erst der Anfang seines Leidenswegs. Wer Jesus nachfolgen will, muss verzichten lernen, darf nicht zurückschauen. Wer Gott ernst nimmt, muss Entscheidungen treffen für ein Leben in Liebe und Hingabe. Die Bibel erzählt von Menschen, die Gott bis zum Äußersten gefordert hat: Jeremia, der um Gottes Willen verspottet wird; Elia, der auf der Flucht zu Tode erschöpft ist. Und doch erfahren gerade sie: Gott ist bei mir. Er macht mich stark.

Passionsandachten

In vielen Gemeinden werden in den Wochen vor Ostern Passionsandachten gefeiert. Oft wird jeweils ein Abschnitt aus der Passionsgeschichte gelesen und mit Liedern, Gebeten, Betrachtungen und Stille gerahmt.

Das ganze Spektrum menschlicher Möglichkeiten und Dunkelheiten kommt in dieser Geschichte zur Sprache: Jubel und Abkehr, Freundschaft und Verrat, Begeisterung und Schweigen, Gemeinschaft und Einsamkeit, Hingabe und Neid, Abschied und Trauer. Alles nur Erzählungen aus längst vergangener Zeit? Was entdecke ich in diesem Jahr über mich, über andere, über Gott in der Passionsgeschichte?

 

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Herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag liebe Maus

Bild von Alexandra ❤️A life without animals is not worth living❤️ auf Pixabay

 

Hier der Link zum "Wort zum Sonntag" vom 6. März  - auch oder gerade für Mausfans :-)

 

 

 

6. März 2021

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5. März 2021

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4. März 2021

Bild von Jasmin Sessler auf Pixabay

 

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3. März 2021

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2.März 2021

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1. März 2021

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28. Februar 2021

Bild von ThePixelman auf Pixabay

 

Reminiszere

Inmitten der Erfahrungen von Leid und Schuld

erinnert das Evangelium des Sonntags

an die Liebe Gottes, der nicht will,

dass die Menschen verloren gehen.

Wenn die Not groß ist,

dann hilft es, sich selbst

–und Gott –

daran zu erinnern:

„Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit!

 

Von der Vergebung leben

„Du lernst aber auch gar nichts.“ Manchmal helfen alles Reden und Erklären nichts, kein Vorbild und keine Predigt. Alles Mühen ist umsonst.

Die Kinder haben ihren eignen Kopf. Man möchte sie schütteln, aber sie werden nur noch bockiger. Es fällt schwer, da nicht die Geduld zu verlieren. So geht es Gott mit seinen Menschen, zeigt der Sonntag Reminiszere. Sie sind wie der umhegte Weinberg, der nur saure Trauben hervorbringt, und wie die Weingärtner, die in Abwesenheit des gütigen Eigentümers den Weinberg in Besitz nehmen und seinen Sohn töten. Wir verachten oft Gottes Willen, meinen zu glauben und handeln doch herzlos und kalt. Sollte Gott da nicht die Geduld verlieren? In den Erzählungen vom Volk Israel in der Wüste scheint es fast so. Aber: Gott straft und hat doch wieder Erbarmen. In Jesus zeigt sich Gottes Geduld ganz und gar: Er kommt zu den Sündern und leidet für sie – zur Hoffnung für alle Welt.

Erinnern an verfolgte Christen

Ob im Irak oder in Syrien, in Nigeria oder Nordkorea – die Zahl der weltweit verfolgten Christen ist in den vergangenen Jahren drastisch angestiegen. Am zweiten Sonntag in der Passionszeit, Reminiszere, erinnert die Evangelische Kirche an die Christinnen und Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Ein Großteil aller wegen ihres Glaubens verfolgten Menschen bekennt sich zum christlichen Glauben. Das christliche Hilfswerk Open Doors schätzt, dass weltweit etwa 260 Millionen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt und diskriminiert werden.

Der Sonntag Reminiszere („Gedenke!“) erinnert daran, dass es nicht selbstverständlich ist, in Frieden und Sicherheit seinen Glauben ausüben zu können und ruft zum Gebet für Menschen auf, die sich Tag für Tag unter Bedrohung ihrer Existenz zu Jesus Christus halten. Was können wir tun? Menschen, die vor der Verfolgung geflohen sind, freundlich bei uns aufnehmen, uns für verfolgte Christen einsetzen und für sie beten, vielleicht an Reminiszere eine Kerze ins Fenster stellen – zum Zeichen, dass sie nicht vergessen sind.

 

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27. Februar 2021

Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

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26. Februar 2021

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25. Februar 2021

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24. Februar 2021

Bild von Michael Bußmann auf Pixabay

 

 

 

23. Februar 2021

 

 

22. Februar 2021

Bild von Free-Photos auf Pixabay

 

 

21. Februar 2021

Bild von Jairo Alonso Meneses Méndez auf Pixabay

Invocavit

Beginn der Passionszeit –
Leidenszeit,
Fastenzeit.
Am Anfang dieser Zeit stehen
Versuchungserzählungen.
Versuchungen
widerstehen:
mit Gottes Hilfe gelingt es.
 

Der Versuchung widerstehen

Sie ist nicht zart und sie ist nicht aufregend und sie macht auch wenig Spaß. Auch wenn uns die Werbung etwas anderes erzählt: Versuchung ist eine ernste Sache.

Wer versucht wird, bei dem steht nicht selten seine Integrität auf dem Spiel. Ehrlich sein, auch wenn ich dadurch Nachteile habe? Steuern hinterziehen, wenn es niemand sieht? Kann ich mir selbst treu bleiben? Um Versuchung geht es am Sonntag Invokavit. Von der Versuchung der Schlange – „Ihr werdet sein wie Gott“ – über Hiob, der auch in Schicksalsschlägen und Krankheit an Gott festhält, und Judas, der nicht widersteht, bis hin zu Jesus, der selbst versucht wird. Das Bekenntnis zu ihm und der Blick in die Heilige Schrift helfen, in der Versuchung zu bestehen und Gott richtig zu dienen: Hungrige zu speisen, Arme zu bekleiden. Und wenn es zu schwer wird? Dann sind hoffentlich – wie bei Hiob – Freunde da, mitzutrauern, zu trösten, zu ermutigen.

 

„7 Wochen Ohne“

„Großes Herz!“, „Zeig dich!", „Du bist schön!“ Diese Titel würde man nicht unbedingt mit Fasten verbinden. Und doch sind das Titel der Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ aus den vergangenen Jahren. Das ist ein Fasten, das sich nicht am Verzicht festmacht, sondern an inneren Einstellungen. An der Aktion, die 1983 ins Leben gerufen wurde, beteiligen sich mittlerweile über drei Millionen Menschen. 2021 heißt es "Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden".

"Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden"

Dabei spielt nicht so sehr der Verzicht, sondern das „Ohne“ eine Rolle  – die Befreiung von festgefahrenen Haltungen. Wie kann ich meinen persönlichen Umgang mit Regeln erkunden? Wie kann ich innerhalb von akzeptierten Grenzen großzügig und vertrauensvoll leben? Sieben Wochen ohne Blockaden … Jedes Jahr wird die Aktion mit einem bundesweiten Gottesdienst eröffnet und ein Tageskalender mit Impulsen zur persönlichen Auseinandersetzung herausgegeben. Auch Fastengruppen können sich über die Aktionsseite organisieren. Wie wäre es denn mit „Sieben Wochen mit …“? Mit Zeit für andere, mit Zeit für Gott. Mit einer täglichen Stille, einem Spaziergang, einem Bibelvers zum Frühstück?

 

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20. Februar 2021

Bild von debowscyfoto auf Pixabay

 

 

19. Februar 2021

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18. Februar 2021

 

 

 

 

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17. Februar 2021

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Infos zur Aktion gibt es hier:

https://7wochenohne.evangelisch.de/spielraum-sieben-wochen-ohne-blockaden

 

 

 

16. Februar 2021

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15. Februar 2021

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14. Februar 2021

Bild von Adina Voicu auf Pixabay

 

Estomihi

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem:

Am Sonntag vor der Passionszeit

bestimmen die Leidensankündigung

Jesu und der Ruf in die Nachfolge das Thema.

Beides ist eingebettet in das Hohelied der Liebe

aus dem 1. Korintherbrief.

Das Leiden Jesu ist ein Leiden aus Liebe.

Ruf in die Nachfolge

Wie weit würde meine Freundschaft gehen? Würde ich zu meinen Freunden stehen, selbst wenn sie ausgelacht oder verachtet, verfolgt oder verdächtigt würden? Würde ich sie begleiten?

Die Freundschaft zu Jesus verlangt seinen Jüngern viel ab. Sie werden mit ihm nach Jerusalem ziehen und seinen Tod miterleben. Jesus kündigt ihnen das an. Am Sonntag Estomihi steht die Nachfolge im Vordergrund. Nicht, wer viele große Worte macht, sondern wer sich für Gerechtigkeit einsetzt und beharrlich liebt, der hat den Ruf in die Nachfolge gehört, dem hat Jesus die Augen geöffnet. Aber zu Jesus zu stehen ist nicht immer leicht. Es bedeutet auch, Nachteile in Kauf zu nehmen, sein Leid zu tragen. Jesu Frage gilt auch uns: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme an seiner Seele Schaden?“.

Beziehungen wertschätzen

Welche Menschen machen mein Leben reich? Und für welche Menschen bin ich wichtig? Dieser Sonntag kann Anlass sein, darüber nachzudenken.

Neben Familie und Beruf zählt für viele Menschen die Beziehung zu ihren Freundinnen und Freunden zu den wichtigsten Dingen im Leben. Nehmen Sie doch diesen Tag zum Anlass, an ihre Freunde zu denken. Gehen Sie doch einmal in Gedanken durch, wen Sie dazu zählen. Denken Sie zurück: Welche Freundinnen und Freunde waren ihnen in welchen Lebensphasen wichtig? Zu wem haben Sie heute noch Kontakt und zu wem ist die Beziehung abgebrochen? Freunde sind ein Geschenk – und auch eine Verantwortung. Vielleicht fallen Ihnen Menschen ein, die gerade besonders Ihre Freundschaft benötigen und die sich in dieser Woche über Ihren Anruf freuen würden. Achtung: Überfordern Sie sich nicht!

 

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13. Februar 2021

 

 

 

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12. Februar 2021

 

 

 

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11. Februar 2021

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9. Februar 2021

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8. Februar 2021

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7. Februar 2021

Bild von Free-Photos auf Pixabay

 

 

Sexagesimä

Wer Ohren hat zu hören,

der höre!

Im Fokus des Sonntags steht das Hören

auf Gottes Wort. Dieses Wort,

so heißt es in der Epistel,

ist „lebendig und kräftig und

schärfer als jedes zweischneidige Schwert“.

Hören auf Gottes Wort

„Was ich nicht höre, das wurde nicht gesagt.“ Kinder können das hervorragend: Ohren zu, auf Durchzug gestellt. Aber auch uns fällt das Zuhören oft schwer.

Wie viel schwerer noch, wenn es um Gottes Wort geht. Und dann trifft es wieder plötzlich, unvermittelt, mitten ins Herz. Das Wort Gottes und seine Wirkung stehen im Zentrum des Sonntags Sexagesimae. Manchmal ist es scharf, schmerzhaft und trennend wie ein Schwert, dann wieder scheint es nicht zu wirken, setzt sich aber fest und wächst im Stillen. Gott streut die Botschaft seiner Liebe großzügig aus. Auch wenn wir sie ignorieren: Sie gilt uns. Es liegt an uns, damit ernst zu machen. Doch eins ist sicher: Ohne Wirkung bleibt die gute Nachricht nicht. Wie bei Lydia, die, von Gottes Wort angefacht, zur ersten Christin Europas wurde.

 

Zuhören einüben

Kann ich gut zuhören? Manchmal ist das gar nicht so leicht zu beantworten. Ein paar leichte Übungen helfen, sich selbst zu überprüfen oder das Zuhören zu schärfen. Eine solche Übung kann ganz im Stillen geschehen: Nach einem Gespräch frage ich mich selbst: Was habe ich gehört? Weiß ich noch alle Themen, die in diesem Gespräch angesprochen wurden oder habe ich schon etwas vergessen? Wie wirkte mein Gegenüber?

Oder man macht daraus eine Partnerübung: Jeder der beiden Partner darf sieben  Minuten lang erzählen. Und der / die andere wiederholt hinterher, was sie gehört hat. Das ist oft sehr erhellend. Um das Hören geht es auch im Gebet. Zum einen, weil es unter der Verheißung steht, dass Gott das, was wir ihm anvertrauen hört – zum anderen, weil das Gebet dazu führt, immer besser auf Gottes Wort zu hören.

 

Von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#950

 

 

 

6. Februar 2021

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5. Februar 2021

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4. Februar 2021

 

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3. Februar 2021

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19. März 2020