Nicht alles ist abgesagt!

26. Janaur 2021

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25. Januar 2021

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24. Januar 2021

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3. So. nach Epiphanias

„Sprich nur ein Wort,

so wird mein Knecht gesund“:

Jesus heilt einen Menschen.

In diesem Zeichen,

dem Heilungswunder,

erweist sich die Grenzenlosigkeit der Liebe Gottes.

 

Gottes Liebe kennt keine Grenze

Wie faszinierend ist es, wenn Christen aller Welt zusammentreffen: Menschen aus Korea und Nicaragua, Tansania und ganz Europa, die sich zu Jesus Christus bekennen. In knapp 2.500 Sprachen ist die Bibel heute übersetzt.

Die christliche Botschaft macht nicht vor Volks- und Landesgrenzen Halt. Sie gilt ausnahmslos allen Menschen. (Darum geht es am dritten Sonntag nach Epiphanias.) Bereits Jesus und seine Jünger haben sich den Nachbarn des Volkes Israel zugewandt, haben Ausländer geheilt und mit Samaritanern debattiert. Auch Jesu Ahnen sind international wie die Moabiterin Rut, die mit ihrer Schwiegermutter in fremdes Land zog und ihre Religion annahm. Gottes Liebe kennt keine Grenzen – bezeugen die Apostel und Propheten. So wird auch das Reich Gottes bunt und vielsprachig sein. „Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes“.

 

Partnerschaften

Die weltweite Vielfalt christlicher Gemeinden ist Geschenk und Auftrag zugleich. Partnerschaften bereichern beide Seiten und fördern den Zusammenhalt unter den Christen. Bei weitem nicht allen Glaubensgeschwistern geht es so gut wie den Christen in Europa. Um Christen in anderen Kulturen zu helfen entstanden in der Vergangenheit zahlreiche Partnerschaften mit lutherischen Kirchen in Osteuropa, Afrika, Asien und Lateinamerika. Durch Begegnung mit anderen lerne ich auch mich selbst besser kennen und erfahre: Vielfalt ist Reichtum!

Einige Lieder im Gesangbuch sind in mehreren Sprachen abgedruckt. Wie singt sich „Lobe den Herren“ (EG 316) auf Französisch, Schwedisch, Tschechisch? Wie klingt Osterjubel auf Kisuaheli (EG 116)?

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#948

 

 

23. Januar 2021

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22. Januar 2021

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21. Januar 2021

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20. Janauar 2021

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19. Januar 2021

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18. Janauar 2021

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17. Januar 2021

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2. So. nach Epiphanias

Wasser wird zu Wein:

in diesem Wunder auf der Hochzeit

zu Kana erweist Jesus seine Vollmacht

und offenbart die Herrschaft und Herrlichkeit Gottes.

Die verborgene Herrlichkeit Gottes

„Heute haben wir wieder einmal aus dem Vollen geschöpft!“ Wer das von sich behauptet, erkennt noch, wie wenig selbstverständlich das ist.

Um Mangel und Überfluss geht es auch bei Jesu erstem Wunder auf einer Hochzeitsfeier: Dass der Wein ausgeht, könnte die ganze Festfreude trüben. Von seiner Mutter gebeten, rettet Jesus die Feier: Aus Wasser wird der erlesenste Wein. Auf ein Wunder hoffen auch die Judäer, die in der Dürre nach Gottes Hilfe rufen. Wo ist er in dieser schwierigen Zeit? Gottes Herrlichkeit ist dem menschlichen Auge und Geist noch verborgen – davon spricht der Apostel Paulus und das erfährt Mose, der Gott nur hinterhersehen darf, weil sein Auge Gottes Anblick nicht erträgt. Und doch: Diejenigen, die nach Gott suchen und nach seinem Willen leben wollen, ahnen die Fülle, die Gott ihnen verheißt: Wenn unsere Gaben zu Quellen der Freude und Stärke für andere werden, dann loben wir den, der uns damit beschenkt hat.

Weihnachten geht weiter

Das große Fest ist zwar zu Ende, aber die gute Nachricht von Weihnachten gilt das ganze Jahr. Das kann man auch jetzt noch feiern. Nach der Begegnung an der Krippe sind die Hirten verändert. Sie erzählen allen, was sie erlebt haben.

Und die Botschaft breitet sich aus. Von den Hirten, über die Apostel und die ersten Christen; über viele viele Generationen bis in unsere Häuser. Vielleicht gelingt es ja auch unter dem Jahr, sich an die Weihnachtsfreude zu erinnern, sich davon anstecken zu lassen und sie weiterzugeben. Vielleicht mit einer Einladung an Freunde oder einem spontanen Fest.

 

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16. Januar 2021

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15. Januar 2021

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14. Januar 2021

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13. Januar 2021

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12. Januar 2021

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11. Januar 2021

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10. Januar 2021

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1. So. nach Epiphanias

„Du bist mein lieber Sohn,

an dem ich Wohlgefallen habe!“

Die wirklichkeitsverändernde Kraft

Gottes gilt allen,die getauft sind.

Der Himmel geht auf.,

und Gott sagt:

Du bist mein lieber Sohn.

Du bist meine liebe Tochter.

 

Als Gottes Kind getauft

Die Geburt im Stall war nicht nur ein Traum. Die Geschichte Jesu ging weiter. Bei seiner Taufe wird es deutlich: Dieser ist erfüllt von Gottes Geist.

Jesus hat nie selbst getauft. Aber am Beginn seines Wirkens lässt er sich von Johannes taufen. Und hört die Stimme: „Dies ist mein geliebter Sohn!“ Wie ermutigend das Wort aus alter Zeit: Er, der das Schwache nicht niedertritt, er, der das geknickte Rohr nicht abbricht, kommt von Gott. Auf ihn sind auch wir getauft. In seine Gemeinschaft sind wir gerufen und wie ein Leib zusammengefügt: Gottessöhne und Gottestöchter. Nicht weil wir so großartig oder so stark wären, sondern weil er uns liebt. Wenn

Gott uns als so wertvoll erachtet – wie sollen wir dann nicht auf uns und aufeinander Acht haben?

Tauferinnerung

„Ich bin getauft.“ Diese drei Worte müssen Martin Luther viel Kraft gegeben haben – so viel, dass er sie auf sein Pult schrieb, wenn ihn die Anfechtung überkam. Auch in der Evangelischen Kirche gibt es den Brauch, sich immer wieder an die eigene Taufe zu erinnern. So wird in manchen Gemeinden regelmäßig im Gottesdienst eine Tauferinnerung gefeiert.

Die Besucher werden an den Taufstein gebeten. Mit Wasser wird ihnen ein Kreuz auf die Hand gezeichnet, und dazu ein Segensspruch und die Zusage mit auf den Weg gegeben: Du bist getauft – du bist Gottes geliebter Sohn, Gottes geliebte Tochter. Die Taufkerze erinnert auch zuhause an den Tauftag: Ich bin getauft. Nichts kann mich scheiden von Gottes Liebe.

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9. Januar 2021

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8. Januar 2021

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7. Januar 2021

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6. Januar 2021

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Epiphanias

Epiphanias,

Dreikönigstag,

ein königliches Fest:

Es ist wirklich Gott,

der in Christus in die Welt gekommen ist.

Er herrscht wie ein König

und wird wie ein König empfangen.

Die Weisen (Könige) aus dem Morgenland

folgen dem Stern,

um den neugeborenen König anzubeten,

sie bringen ihm kostbare Geschenke.

 

Angesteckt vom göttlichen Licht

Es gibt Menschen, Orte oder Momente, die haben eine ganz besondere Ausstrahlung. Die sind von etwas erfüllt, das nicht verborgen bleiben kann. Von der starken Strahlkraft, die von Jesu Geburt ausging, spricht das Fest der Erscheinung (griech. Epiphanias).

Bild dafür ist der helle Stern, der drei weise Männer aus dem Orient an die Krippe führte. Sie erkannten das Licht, das mit Jesus über der Dunkelheit der Welt aufging. Noch heute werden Menschen von seinen Strahlen getroffen. Sie dringen in die entferntesten Ecken der Welt und machen vor keiner Grenze halt. „Gott hat uns einen hellen Schein in unser Herz gegeben“, sagt Paulus. Wer diesen Schein in sich spürt, der wird selbst zum Lichtträger. Der kann die Botschaft nicht für sich behalten, sondern ist so erfüllt von Gottes Liebe, dass er von innen leuchtet.

Sternsinger

Die Sternsinger sind unterwegs! Auch wenn es ursprünglich ein katholischer Brauch ist, ziehen mittlerweile in vielen Regionen Deutschlands evangelische und katholische Kinder gemeinsam als Sternsinger von Haus zu Haus.

Gerne schlüpfen die Kinder in die Rollen der Weisen aus dem Morgenland: Caspar, Melchior und Balthasar, oft begleitet von einem Sternträger und einer weiteren Schar von Kindern. Sie singen Lieder oder sagen Gedichte auf und sammeln dabei für karitative Zwecke. Jedes Haus, das sie betreten, segnen sie und schreiben über die Haustüre die neue Jahreszahl und die drei Buchstaben C-M-B für „Christus mansionem benedicat“: Christus, segne dieses Haus.

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#945

 

 

 

5. Januar 2021

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4. Januar 2021

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3. Januar 2021

 

Bild von Susanne Jutzeler, suju-foto auf Pixabay

 

 

2. So. nach Christfest

Das Kind in der Krippe wird groß.

Es ist Sohn seiner Eltern,

die sich sorgen,

und zugleich Sohn Gottes.

Menschenkind und Gottessohn –

Jesus Christus ist beides.

So kommt er den Menschen nahe.

 

Vaters Sohn

„Er ist ganz seines Vaters Sohn.“ Nicht ohne Stolz sprechen Eltern diesen Satz. Dass Jesus ganz der Sohn seines himmlischen Vaters ist, steht im Zentrum des zweiten Sonntag nach dem Christfest.

Das müssen die besorgten Eltern erleben, als der Zwölfjährige einfach im Tempel zurückbleibt, weil er bei seinem Vater sein möchte. Das ahnen seine Zuhörer, die spüren, dass auf ihm ein ganz besonderer Geist ruht. Das bekennen die ersten Christen: Jesus ist vom Vater gesandt, die Traurigen zu trösten und die Gefangenen zu befreien. Menschensohn und Gotteskind – in Jesus Christus vereinen sie sich. Wer ihm sich anvertraut, der wird das wahre Leben erfahren.

 

Christbaum abschmücken

Ein Baum im Wohnzimmer – das ist schon etwas Besonderes. Manchen steht er schon nach zwei Tagen im Weg herum. Andere möchten ihn gar nicht wieder hergeben. Irgendwann aber muss er abgeschmückt werden. Wann der Weihnachtsbaum aus dem Haus muss, wird ganz unterschiedlich gehandhabt. Die Weihnachtszeit dauert bis Lichtmess (2. Februar), aber bis dahin steht der Baum in den wenigsten Häusern. Bei manchen bleibt er bis Neujahr, bei vielen bis zum 6. Januar, bei wieder anderen bis zum ersten Schultag nach den Ferien.

Beim Abschmücken nehme ich noch einmal alles in die Hand: den alten Engel von Oma, die Basteleien der Kinder, die kleine Holzkrippe, die vor Jahren mal Feuer gefangen hat. Sorgfältig lege ich alles zurück in die Kisten. Einen Stern aber behalte ich noch zurück. Er steht auf meinem Schreibtisch und erinnert mich daran, dass die Weihnachtszeit noch nicht vorbei ist.

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#1278

 

2. Januar 2021

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1. Januar 2021

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Neujahrstag

„Jesus Christus gestern und heute

und derselbe auch in Ewigkeit."

Auch wenn unsere Zeit vergeht: Gott bleibt derselbe.

Es schenkt uns ein neues Jahr in seiner Gegenwart.

 

Mit Gott Neuland betreten

Weniger rauchen oder mehr schlafen, ein Stellenwechsel oder weniger Gewicht auf der Waage – vielfältig sind die Vorsätze für das neue Jahr.

Noch ist es jung, liegt vor uns, wie ein unbeschriebenes Blatt. Doch wie schnell reißen alte Unsitten ein. Wir können planen, aber wir haben unsere Zukunft nicht in der Hand, das zeigt der Gottesdienst am Neujahrstag. Dennoch macht er Mut zum Aufbruch – auch in unbekanntes Terrain. Unser Wollen, Tun und Planen liegt in Gottes Macht. Wer ihm seinen Weg anvertraut, den wird er leiten. Mit Gottes Schutz und seiner Hilfe können wir den Weg ins neue Jahr getrost wagen.

Jahreslosung

Ein neues Jahr bricht an. Was wird es bringen? Leben oder Tod? Gesundheit oder Krankheit? Krieg oder Frieden? Erfolg oder Scheitern? Wir wissen es nicht. Noch liegen die zwölf Monate vor uns, unbeschrieben wie neue Blätter.

Die Jahreslosung ist das geistliche Motto für die kommenden zwölf Monate. Für 2021 lautet sie:

„Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6,36).

Vertiefende Informationen zur aktuellen Jahreslosung finden Sie hier.

 

Von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#944

 

 

31. Dezember 2020

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Altjahresabend

In allem Wandel ist Gott beständig.

Die Gewissheit prägt Rückschau und

Ausblick zum Jahreswechsel:

„Gott ist bei uns am Abend und am Morgen,

und ganz gewiss an jedem neuen Tag“.

 

Zwischenbilanz

„Wie schnell die Zeit vergeht!“ Der Jahreswechsel macht das immer wieder neu bewusst. Er ist eine Chance zum Innehalten und zur Rückschau.

Jahresrückblick

Jahresrückblicke gibt es überall: in den Nachrichten, im Fernsehen, in der Zeitung. Was ist im vergangenen Jahr passiert? Was waren die Höhepnkte? Was waren die Krisen? Woran werden wir uns erinnern? Wen werden wir vermissen? Auch in vielen Gottesdiensten am Altjahresabend haben Jahresrückblicke ihren Ort.

Wie sieht mein persönlicher Jahresrückblick aus? Was ist gelungen? Was war schwer? Was möchte ich mitnehmen ins neue Jahr? Was lasse ich zurück? Was brauche ich an diesem Abend – Konfetti und Champagner oder Stille und Einkehr? Jochen Klepper dichtete 1938: „Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last und wandle sie in Segen“ (EG 64,1).

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#943 - hier finden SIe auch das Lied "Von guten Mächten" gesungen von Siegfried Fietz

 

 

 

30. Dezember 2020

Grafik Benjamin

 

 

 

29. Dezember 2020

 

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28. Dezember 2020

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27. Dezember 2020

Foto Lotz

1. So. n. Christfest

Die Begegnung mit dem Kind in der Krippe

kann Menschen verändern.

In ihm ist die Hoffnung auf Erlösung erfüllt.

Davon singen Simeon und Hanna im Evangelium.

„Meine Augen haben Gott gesehen!“

Mit Jesus ist das Licht in die Welt gekommen. Immer wieder haben dies Menschen staunend erkannt– wie Simeon, der den alten Verheißungen traute und mit eigenen Augen den Retter sehen durfte.

Alt ist er geworden und grau. Doch seine Augen sind jung und leuchtend in die Ferne gerichtet. „Du spinnst!“ sagen die einen. „Hör doch auf. Es wird sich nichts ändern.“ Freunde haben sich kopfschüttelnd abgewandt, andere sind verbittert gestorben. Leise, geduldig wartet er weiter und vertraut auf Gott, der sein Volk nicht vergisst. Jahr um Jahr, Tag um Tag. Als er das Kind in den Armen hält, öffnet er die Augen in plötzlichem Erkennen: Er hat nicht vergeblich gewartet. Und auch wenn dieses Kleine schwach ist und verfolgt wird – Simeon singt: „Meine Augen haben deinen Heiland gesehen“.

Der Herrnhuter Stern

Die Adventszeit hindurch waren sie in vielen Fenstern zu sehen und leuchten auch am Weihnachtsfest: die großen, 25-zackigen Sterne. Sie gelten als Ursprung der leuchtenden Weihnachtssterne und stammen ursprünglich aus der Herrnhuter Brüdergemeinde.

Die ersten Sterne wurde Anfang des 19. Jahrhunderts in den „Knaben- und Mädchenanstalten“ der Brüdergemeinde gebaut. In diesen Internaten lebten überwiegend Kinder, deren Eltern in Missionsgebieten arbeiteten. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit war die Trennung von den Eltern sehr schmerzhaft. Der Stern sollte gegen das Heimweh helfen und von der biblischen Geschichte erzählen. Die ersten Sterne trugen dabei die Farben Weiß / Rot – Weiß für die Reinheit und Rot für das Blut Jesu Christi. Es wird sogar berichtet, dass der Stern für den Geometrieunterricht verwendet wurde. Die Kinder bastelten am ersten Advent die Sterne und trugen den Brauch in ihre Familien.

Von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#942

 

 

26. Dezember 2020

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Christfest II

An der Schwelle zwischen Festtag

und Alltag steht der zweite Weihnachtstag.

„Wir sahen seine Herrlichkeit“,

heißt es im Vers für die Woche.

Die Herrlichkeit strahlt hinein in die Zeit nach dem Fest.

Menschenkind und Gottessohn

Manchmal fällt es mir schwer zu verstehen, wer Jesus ist. Ist er Mensch oder Gott? Wie soll das gehen?

Schon von Anfang an haben sich die Christen damit schwer getan. Vielfältig ist die biblische Deutung seiner Person: So wird seine Abstammung auf bedeutende Menschen (Abraham, Isaak, Rut und den König David) zurückgeführt und es wird von einer Einsetzung zum Sohn Gottes bei der Taufe Jesu berichtet. Am weitesten geht die Vorstellung einer göttlichen Zeugung. In einem sind sich alle einig: Mit Jesus hat Gottes Beziehung zu den Menschen eine neue Qualität erreicht. Kein Prophet, ja nicht einmal Engel stehen als Mittler zwischen Gott und uns: In Jesus zeigt Gott sich selbst – so wichtig sind wir ihm. Das kann ich nicht immer begreifen. Aber wenn ich es glaube, macht es mich reich.

Christstollen und Lebkuchen

Wer sich an Weihnachten etwas Süßes gönnt, wandelt recht oft ohne es zu wissen auf (mehr oder weniger) christlichen Pfaden. Denn das Gebäck und seine Gewürze stecken voller Symbolik. Der Ursprung der vorweihnachtlichen Gewürzvielfalt liegt in den mittelalterlichen Klöstern. Damals  waren die meisten unserer heutigen „Weihnachtsgewürze“ echte Arzneimittel. Eingebacken in Leb- und Pfefferkuchen, sollten sie Gesundheit schenken – und damit auf die Geburt Jesu hinweisen.

So wie Gott seinen Sohn zum Heil der Welt schenkte, sollte das duftende Gebäck für körperliches Wohlergehen sorgen. Selbst die Anzahl der verwendeten Gewürze hatte eine Bedeutung. In alten Rezeptbüchern findet sich noch der Begriff „siebenerlei Gewürz“. Die Sieben ist die Zahl der biblischen Schöpfung und erinnert daran, dass Gottes Gesetze das ganze Leben durchdringen. Auch im Christstollen steckt eine volkstümliche christliche Symbolik. Aus Hefeteig gefertigt und mit Rosinen und Mandeln angereichert, erinnert seine Form an das in Windeln gewickelte Jesuskind – und der Puderzucker an dessen schneeweiße Windel. Und Marzipan wurde ursprünglich mit Myrrhe hergestellt, dem Harz, das der biblischen Überlieferung nach die drei Weisen aus dem Morgenland  dem neugeborenen Jesus brachten.

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25. Dezember 2020

Familiengottesdienst am Heiligen Abend 2020 in Altenkunstadt

Die Weihnachtsgeschichte als Scherenschnitt

Foto Sophie Krausche

 

 

Christfest I

„Das Wort ward Fleisch

und wohnte unter uns,

und wir sahen seine Herrlichkeit.“

Gott ist in die Welt gekommen.

Im neuen Licht des ersten Weihnachtstages

ist Zeit, dieses Wunder zu feiern und zu bedenken.

Im Kleinen verborgen

Was für ein Wunder ist eine Geburt: Ein Kind wächst in seiner Mutter. Erst wenn es zur Welt kommt, kann man es ganz sehen: Mit Händen, Füßen, Näschen und Fingernägeln.

Und es geht weiter: Babys sind richtige Überraschungspakete. Noch ganz klein und hilflos und doch steckt so viel in ihnen, was man nur ahnen kann. Aus Mose, dem Kind im Schilfkörbchen, wurde der große Führer seines Volkes. In Jesus, dem Krippenkind, kam Gott auf die Welt und zeigt in ihm seine ganze Liebe zu den Menschen. Es bleibt ein kostbares Geheimnis: Der, der von Anfang an war und so groß ist, dass wir ihn nicht fassen können – in diesem kleinen Kind ist er leibhaftig. Damit macht er auch aus uns mehr, als man jetzt schon sehen kann: Mit Jesus sind wir Kinder Gottes und Erben seiner Verheißung. Das ist zu hoch, um es mit dem Verstand zu begreifen. Doch wer sich wie die Hirten auf den Weg zur Krippe macht, wird verändert zurückkommen: bewegt und berührt von der Menschenliebe Gottes.

Krippe

Nicht nur in der Kirche, auch in vielen Wohnungen wird zu Weihnachten eine Krippe mit Stall, Maria, Josef, dem Kind in der Krippe, Hirten, Engeln und vielen Tieren aufgebaut. Als „Vater der Weihnachtskrippe“ gilt Franziskus von Assisi, der 1223 bei einem Weihnachtsgottesdienst in einem Wald bei Greccio eine lebende Krippe mit Ochs und Esel aufstellen ließ, damit man sich in das Geschehen der Heiligen Nacht besser einfühlen könne.

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24. Dezember 2020

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23. Dezember 2020

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22. Dezember 2020

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21. Dezember 2020

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20. Dezember 2020

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4. Advent

Wenn Gott in die Welt kommt,

ändern sich die ungerechten Verhältnisse.

Hungrige werden satt,

Gewaltige werden vom Thron gestoßen:

So singt es Maria, die Mutter Jesu,

im „Magnificat“.

 

Freut Euch, Ihr Hungrigen!

Freude kann schön machen. Unscheinbare Menschen fangen an zu leuchten, wenn sie sich auf etwas freuen: junge Mütter, die wie Maria ein Kind erwarten, Verliebte, die sich auf den geliebten Menschen freuen.

Von überstrahlender und verändernder Freude spricht auch der Vierte Advent. Der Herr ist nah! Die Nachricht kann man nicht für sich behalten. Wie Sarah, der in ihrem Alter ein Sohn verheißen wird und Maria, die Gott lobt, der Niedrige erhöht und Mächtige vom Thron stößt, können auch wir uns anstecken lassen von der Freude über das göttliche Ja zu uns – und darin gütiger und schöner werden.

Lichter

Jeden Sonntag wird eine Kerze mehr angezündet am Adventskranz. Heute leuchten alle vier. Mit jeder Kerze wird der Kranz ein wenig heller. „Tragt in die Welt nun ein Licht. Sagt allen: Fürchtet euch nicht!“, heißt es in einem Adventslied (EG NB 571,1)

Ich setze mich vor den Adventskranz. Ich zünde eine Kerze nach der anderen an. Bei jeder Kerze bitte ich, dass Licht in die Bereiche des Lebens fällt, die mir dunkel erscheinen.

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#937

 

 

19. Dezember 2020

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18. Dezember 2020

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17. Dezember 2020

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16. Dezember 2020

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15. Dezember 2020

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14. Dezember 2020

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13. Dezember 2020

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3. Advent

„Bereitet dem Herrn den Weg!“

Gott ist auf dem Weg in die Welt –

das ist das Thema des 3. Advents.

Es verbindet sich mit Johannes dem Täufer,

der als Wegbereiter Jesu gilt.

Macht den Weg frei!

Manchmal suche ich Gott, aber der Weg scheint versperrt. Ich dringe nicht durch, stehe mir selbst im Weg. Räumt die Steine aus dem Weg! fordert der Dritte Advent.

Im Zentrum: Johannes der Täufer, der mit seinem Ruf zur Umkehr Jesus den Weg bereitet. Wo Jesus kommt, da wird die Welt heller und heiler: Vertrocknetes beginnt zu blühen, verschlossene Augen öffnen sich, es zeigt sich, was in den Herzen verborgen ist. Nichts soll seinem Kommen entgegenstehen: weder Täler der Traurigkeit noch Berge der Selbstüberschätzung. Ihm den Weg zu bereiten heißt wach zu bleiben und sich in Bewegung setzen zu lassen: Traurige zu trösten, einander anzunehmen und die zu ermutigen, die längst schon aufgegeben haben.

Adventsandacht

Advent ist die Zeit der Besinnung. Das zeigt sich auch an den zahlreichen Adventsandachten, die Kirchengemeinden in diesen vier Wochen anbieten – ob morgens um sieben vor Schulbeginn oder abends nach der Arbeit. Dabei spielt der langsame, stetige Übergang von der Dunkelheit in das Licht eine große Rolle. „Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt!“ Solche machtvollen Verheißungen aus den Büchern der Propheten können dort verlesen werden.

Ein besonderes  Ereignis ist für manche Gemeinden „das Friedenslicht aus Bethlehem“. Während die Gemeinde singt, wird das Licht, das in Bethlehem angezündet und von dort aus bis nach Deutschland weitergegeben wurde, in die Kirche getragen. Von dort aus kann es in die Häuser mitgenommen werden und in den Fenstern leuchten – als Zeichen für Frieden und Versöhnung, die mit Jesus in die Welt gekommen sind. In einigen Familien wird auch am Küchentisch gefeiert: Sie zünden die Kerzen am Adventskranz an, singen ein Lied, lesen eine Adventsgeschichte, sprechen ein kurzes Gebet und bringen damit ihre Vorfreude auf Weihnachten zum Ausdruck.

 

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12. Dezember 2020

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11. Dezember 2020

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10. Dezember 2020

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9. Dezember 2020

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8. Dezember 2020

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7. Dezember 2020

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6. Dezember 2020

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2. Advent

„Seht auf und erhebt eure Häupter!“

Adventlich leben heißt,

in Erwartung leben.

Der zweite Advent schließt auch

die Hoffnung auf die Wiederkunft Christi ein.

Hoffnung auf Befreiung

Kopf einziehen und durch oder „Kopf hoch, wird schon wieder“ sagen wir – ein schwacher Trost. Wir sind meist sprachlos, wenn andere beschwert sind.

Gerade den Gebeugten und Niedergedrückten, den Zurückgewiesenen und Benachteiligten gilt die Frohe Botschaft: Haltet durch! Richtet euch auf, denn Gott sieht die Bedrängnis und hört das Klagen. Auch wenn es nicht so scheint: Wer auf Erlösung wartet, hofft nicht vergeblich. Wie der Frühling auf den harten Winter folgt und die Ernte auf die Saat, so wird der Sehnsucht nach Gott sein Kommen folgen. Darum: Kopf hoch, damit ihr ihn kommen seht. Der Zweite Advent spricht von einem kosmischen, umwälzenden Befreiungsgeschehen. Die Wiederkunft Jesu wird nicht unbemerkt bleiben. Sie wird uns erschrecken, aber nicht zum Fürchten sein. Wer beharrlich mit seiner kleinen Kraft nach Gott Ausschau hält, den wird er nicht enttäuschen.

Adventslieder singen

Selten wird in Schule und Familie so viel gesungen und musiziert wie in der Adventszeit. Das Singen von Adventsliedern und  das Spielen der alten, feierlichen Weisen wecken die Vorfreude auf Weihnachten.

Advent heißt Ankunft – Kommen dessen, der helfen und retten kann: Jesus Christus. Das Motiv seines Kommens in die Welt hat der Liederdichter Paul Gerhardt in einem Adventslied so ausgedrückt: Nichts, nichts hat dich getrieben / zu mir vom Himmelszelt / als das geliebte Lieben / damit du alle Welt in ihren Tausend Plagen und großen Jammerlast / die kein Mund kann aussagen / so fest umfangen hast. (Paul Gerhardt, EG 11). Ich frage mich: Worauf warte ich? Ich lese den Liedvers Zeile für Zeile und beziehe ihn auf mich. Ich bringe meine „Plagen“ vor den, der kommen will: Jesus Christus. (Quelle: Evangelischer Lebensbegleiter, S. 759)

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5. Dezember 2020

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4. Dezember 2020

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3. Dezember 2020

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2. Dezember 2020

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1. Dezember 2020

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Bei der Gestaltung des „In der Heimat wohnen“-Kalenders konnte jeder mitmachen. 

Nicht nur Projektgruppenmitglieder, auch die Gemeinde, das Bürgercafé-Team, Vereine, Chöre und Bürger lieferten für den digitalen Kalender kurze Videoclips (auch unser Posaunenchor ist mit dabei).

Herzliche Einladung zum digitalen Adventskalender der Projektgruppe „In der Heimat wohnen“ auf der Homepage der Gemeinde Altenkunstadt.

 

 

 

30. November 2020

 

 

29. November 2020

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1. Advent

Mit dem 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr.

Advent, das heißt Ankunft:

die Adventszeit ist eine Zeit der Vorbereitung

auf die Ankunft Jesu in dieser Welt,

eine Zeit der Vorfreude und der gespannten Erwartung:

„Macht hoch, die Tür, die Tor macht weit,

es kommt der Herr der Herrlichkeit!“

Ein König kommt

Wenn Politiker auf Staatsbesuch sind, genießen sie oft ein Bad in der Menge: Kinder winken mit Fähnchen, die Straßen sind mit Blumen geschmückt. Der Erste Advent ermuntert dazu, sich auf eine Ankunft vorzubereiten, deren Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen ist.

Auch Jesus wurde einst mit großem Jubel begrüßt, als er auf einen Esel in Jerusalem einzog. Die Menschen winkten mit Palmzweigen und legten Kleider auf die Straße – wie für einen König. „Macht die Tore weit!“ (Ps 24) heißt es auch im Advent. Es ist die Zeit der inneren Vorbereitung auf diesen besonderen König: mächtig, aber nicht zu fürchten, ein Herrscher, der Recht und Frieden bringt. Er sucht Einlass in mir /uns. Wer auf ihn wartet, hofft auf Frieden und eine gerechtere Welt. Ihn zu begrüßen heißt, die Herzen weit aufzumachen für Gott und die Menschen neben mir.

Adventskranz und Adventskalender

„… erst eins, dann zwei, dann drei dann vier …“, der Adventskranz mit seinen vier Kerzen ist aus der Adventszeit nicht wegzudenken. Dabei ist der ursprünglich evangelische Brauch noch gar nicht so alt: 1839 erfand ihn der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern (1808–1881) – eigentlich als eine Art Adventskalender. Im Betsaal des „Rauhen Hauses“ für bedürftige Kinder in Hamburg ließ er zum ersten Mal einen Kranz aus einem alten Wagenrad mit 24 Kerzen aufhängen: 20 kleine rote für die Werktage bis Weihnachten, vier dicke weiße für die Sonntage.

Das tägliche Anzünden der Kerzen bei Weihnachtsliedern und –geschichten sollte den Kindern das Warten auf Weihnachten verkürzen. Der runde Kranz aus Tannengrün, den wir heute in unsere Zimmer stellen, versinnbildlicht Harmonie, Ganzheit und Unendlichkeit. Das Grün der Zweige ist ein Zeichen für Hoffnung und Erwartung. Die vier Kerzen weisen auf das Licht hin, das Christus in die Welt gebracht hat: Finsternis und Tod haben nicht das letzte Wort. Den Adventskalender, wie wir ihn heute kennen, gibt es erst seit einem guten Jahrhundert: 1903 brachte ein evangelischer Verleger aus München den ersten gedruckten „Türchenkalender“ heraus. Auf diesem Weg den Kindern das Warten auf Weihnachten zu erleichtern, später zu versüßen, gewann schnell an Beliebtheit. Heute gibt es Adventskalender in allen erdenklichen Formen und Gestalten.

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#926

 

 

 

28. November 2020

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27. November 2020

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26. November 2020

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25. November 2020

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24. November 2020

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23. November 2020

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22. November 2020

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Ewigkeitssonntag

„Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,

und der Tod wird nicht mehr sein,

noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;

denn das Erste ist vergangen“.

Diese gewaltige Vision aus dem letzten Buch der Bibel

prägt den letzten Sonntag des Kirchenjahres.

Der Blick geht hinaus über die Zeit hin zu Gottes Ewigkeit.

Ein neuer Himmel, eine neue Erde

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert.

Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt – in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht – auch gegen das Leid und den Tod – gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Totengedenken – Kerzenanzünden virtuelles Gedenkbuch

Am Ewigkeitssonntag laden viele Kirchengemeinden die Angehörigen der Verstorbenen des zu Ende gehenden Kirchenjahres ein. In einem ruhigen, oft von Kirchenmusik begleiteten Gottesdienst werden die Namen der Toten verlesen und Kerzen für sie angezündet. Oft besteht darüber hinaus noch die Gelegenheit, persönlich für verstorbene Angehörige ein Licht zu entzünden.

Manche Gemeinden halten Andacht auf dem Friedhof und hören dort die Botschaft von der Auferstehung. In den letzten Jahren hat sich die Chatandacht zum Ewigkeitssonntag als moderne Form des Totengedenkens etabliert. Bis zum Ewigkeitssonntag können Angehörige und Freunde Namen ihrer Verstorbenen in ein Trauerbuch auf trauernetz.de eintragen. Diese Namen werden während der Online-Andacht im Chat eingeblendet und im Gebet vor Gott gebracht. Im Anschluss beten die Chatteilnehmerinnen und –teilnehmer gemeinsam das Vaterunser und bitten um Gottes Segen. Trauernetz, ein Angebot verschiedener Landeskirchen in Deutschland und der VELKD, bietet auch die Möglichkeit, online Gedenkseiten für Verstorbene anzulegen.

 

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#904

 

 

21. November 2020

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20. November 2020

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19. November 2020

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18. November 2020

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17. November 2020

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16. November 2020

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15. November 2020

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Vorletzter Sonntag d. Kj.

„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern,

das habt ihr mir getan“,

heißt es im Gleichnis vom Weltgericht.

Dem Horizont des Gerichts stellt der Wochenspruch

die bleibende Verbindung mit Christus an die Seite:

„Leben wir, so leben wir dem Herrn;

sterben wir, so sterben wir dem Herrn.

Darum: wir leben oder sterben,

so sind wir des Herrn“.

Der vorletzte Sonntag des Kirchenjahres wird in der

Regel als Friedenssonntag oder Volkstrauertag gefeiert.

Ein gerechtes Gericht

Wer kennt sie nicht, die Gerichtsdarstellungen mittelalterlicher Kathedralen? Die Zeiten, in denen grässliche Fratzen uns Furcht einflößten, sind Gott-sei-Dank längst vorbei.

Und doch spricht die Bibel vom Jüngsten Gericht. Nicht nur wegen der Opfer, denen zu Lebzeiten kein Recht widerfuhr, ist der Gedanke unverzichtbar. Wer gerichtet wird, wird neu ausgerichtet auf den Weg der Barmherzigkeit und der Liebe. Das kann schmerzhaft sein. Aber es ist kein gnadenloser Richter, den wir erwarten: Hiob, der sich von Gott gestraft fühlt und sich doch nach seiner Gnade und Zuwendung sehnt, das Gleichnis von der Witwe, die den Richter bestürmt und letztlich Recht erlangt – sie zeigen: Gott richtet nicht nach menschlichen Maßstäben – er ist barmherzig. Deswegen steht auch uns kein letztes Urteil zu. Der Blick Gottes, so vermittelt der vorletzte Sonntag im Kirchenjahr, kann eine Erlösung sein. Denn er bringt ans Tageslicht, wie wir eigentlich sein sollten: heil und gut. Von dieser Erwartung her können Christen heute schon ihr Leben barmherziger gestalten.

Trauer gestalten

Fragen nach der eigenenen Endlichkeit, Sterben und Trauer prägen die Stimmung am Ende des Kirchenjahres.

Für Trauernde können die ganz alltäglichen Verrichtungen plötzlich sehr fremd werden. Das Aufstehen und Zubettgehen, das Kochen und Essen und alle Dinge des Haushalts werden manchmal zur Last. Da hilft es, wenn diese wie ein Ritual, mit Andacht und langsam vollzogen werden. Ziehen Sie jeden Morgen zu einer bestimmten Zeit die Vorhänge in Ihrem Schlafzimmer, Ihrem Wohnzimmer zur Seite und begrüßen Sie den neuen Tag. Dabei ist es völlig unerheblich, wie Ihnen zumute ist. Tun Sie es einfach regelmäßig. Es wird bewirken, was es besagt: Der neue Tag, das neue Licht wird Ihnen „ein-fallen.“ Und am Abend bedanken Sie den Tag, egal, wie er war. Schließen Sie die Vorhänge oder das Rollo ganz bewusst. Und legen Sie sich selbst und Ihre Nacht in eine größere Hand. (Quelle: Brigitte Enzner-Probst: Trauer leben, Rituale, Segensworte und Gebete, Claudius Verlag, München 2010, 2. Auflage)

von der Seite https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#922

 

 

14. November 2020

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13. November 2020

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12. November 2020

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11. November 2020

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10. November 2020

 

Zum Geburtstag von Martin Luther

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9. November 2020

 

 

 

 

 

Wir beten:

O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man sich hasst,
dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
dass ich verbinde, da, wo Streit ist,
dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht,
dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,
dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
dass ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
dass ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass du mich trachten:
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe. Denn wer da hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.

Franz von Assisi

 

 

8. November 2020

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Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Die Sehnsucht nach Erneuerung prägt den

Drittletzten Sonntag des Kirchenjahres.

Woran erkennen wir, dass Gottes Reich angebrochen ist?

Wann wird endlich Frieden sein?

„Selig sind, die Frieden stiften;

denn sie werden Gottes Kinder heißen“,

heißt es im Wochenspruch.

Die Erneuerung beginnt schon jetzt –

und steht noch aus. In dieser Spannung leben wir.

Gottes Reich unter uns

„Die Erkenntnis traf ihn wie ein Blitz“ – viele erfahren das. Als hätte sich ein Schleier gehoben, sehen wir plötzlich klar. Mit ähnlichen Bildern beschreibt die Bibel Jesu Wiederkommen.

Unvermittelt, dennoch unmissverständlich bricht Gottes Gegenwart in unsere Welt – Hoffnung für alle, die unter der Vergeblichkeit ihres Tuns und ihrer Begrenztheit leiden. Hoffnung aber auch für die gesamte geplagte Schöpfung, die oft genug unter dem Menschen stöhnt. Die alten Verheißungen eines Friedensreichs für alle Menschen, in dem Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet werden und „Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“ – in Jesus Christus sind sie ganz nah gekommen. Darum mahnt der drittletzte Sonntag im Kirchenjahr zur Wachsamkeit und zur entschiedenen Ausrichtung auf ihn. Wo Menschen in seinem Geist leben, wo sie Barmherzigkeit zeigen, keine Vergeltung üben und selbst auf ihre Feinde zugehen, da kann immer wieder flüchtig Gottes Reich aufblitzen.

Ökumenische Friedensdekade

Seit 1980 gibt es die „Ökumenische Friedensdekade“ als Gebets- und Aktionswoche für den Frieden.

Das Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ war von Anfang an das Symbol der Friedensdekade in der DDR und wurde hier zum Anlass politischer Auseinandersetzungen. Es wurde auch im Westen übernommen. Bis heute prägt die Friedensdekade die zehn Tage zwischen dem drittletzten Sonntag des Kirchenjahres und dem Buß- und Bettag. Gemeinden feiern Gottesdienste und Friedensandachten und weisen mit Veranstaltungen auf die Friedensdekade hin. Jedes Jahr trägt ein besonderes biblisches Motto. Das Gebet für den Frieden steht dabei stets im Mittelpunkt.

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7. November 2020

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6. November 2020

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5. November 2020

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4. November 2020

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3. November 2020

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2. November 2020

Hier gehts zur Bastelanleitung

 

 

1. November 2020

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21. So. n. Trinitatis

Christlicher Glaube bewährt sich in der Welt.

„Suchet der Stadt Bestes“,

„Überwindet das Böse mit Gutem“ –

solche Sätze fordern zum Handeln heraus.

Das ist nicht immer leicht, denn die Worte Jesu,

zumal aus der Bergpredigt,sind radikal.

„Liebet eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen“,

heißt es im Evangelium.

Böses mit Gutem überwinden

Frieden schaffen ohne Waffen! In unserer Zeit wird das immer wieder in Frage gestellt. Müssen Christen angesichts der Terrorgefahr nicht auch zur Aufrüstung mahnen?

Der 21. Sonntag nach Trinitatis empfiehlt einen ganz anderen Widerstand: die Wahrheit beim Namen zu nennen und für den Frieden einzutreten. Das ist kein feiges Hinnehmen, sondern eine mutige Entscheidung, mit anderen Waffen zu kämpfen: Mit dem Gebet für das Wohlergehen der Eroberer und mit der Bereitschaft, das Böse mit Gutem zu überwinden. Manche meinen, das gelte nur im Privaten. Doch käme nicht mancher Konflikt erst gar nicht auf, wenn Gerechtigkeit geschähe? Liefe nicht manche Aggression ins Leere, wenn sie durch Freundlichkeit entkräftet würde oder man sich freundlich trennen würde, wie Abraham und Lot? Verständlich, dass diese Botschaft immer wieder zu Dissonanzen führt, auch unter Christen.

„Herr, mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens“

So betete Franz von Assisi. Frieden hat nicht nur mit der großen Weltpolitik zu tun, sondern er fängt bei jedem und jeder einzelnen an.

Wo bin ich friedlos? Wo bin ich aufgefordert, mich für den Frieden einzusetzen? Eine Meditation des großen Friedensgebet von Franziskus kann dabei helfen: Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens, dass ich Liebe übe, wo man hasst; dass ich verzeihe, wo man beleidigt; dass ich verbinde, wo Streit ist; dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht; dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt; dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält; dass ich Licht entzünde, wo die Finsternis regiert; dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

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31. Oktober 2020

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30. Oktober 2020

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29. Oktober 2020

 

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28. Oktober 2020

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27. Pktober2020

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26. Oktober 2020

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25. Oktober 2020

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20. So. n. Trinitatis

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

und was der Herr von dir fordert:

nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben

und demütig sein vor deinem Gott“ –

was heißt das im Alltag?

Was bedeutet das in ganz konkreten Fragen,

bei strittigen Themen?

Der heutige Sonntag fragt nach dem Sinn von Ordnungen –

und spart auch unbequeme Themen nicht aus.

 

Regeln zum guten Leben

Was ist richtig? Was ist falsch? In einer Welt, in der ich oft nur Grautöne sehe, hätte ich das gerne: klare moralische Grundregeln und Verhaltensmaßstäbe, an denen ich mich ausrichten kann.

Der 20. Sonntag nach Trinitatis kommt diesem Bedürfnis entgegen und zeigt Wege zum guten Leben auf: die Bibel, die einen würdigen und respektvollen Umgang miteinander lehrt, und Institutionen wie die Ehe, die das Zusammenleben zweier Menschen gut ordnet. Vor allen Ordnungen steht jedoch Gottes Treue, sein Bund mit den Menschen und seine Liebe, die stark ist wie der Tod. Wer nach Gott in seinem täglichen Leben fragt und nach dem, was den Menschen dient, der wird Regeln nie sklavisch anwenden, sondern im christlichen Geist der Liebe und der Freiheit.

Bibel Teilen

Eine Art sich Gottes Wort zu nähern ist das gemeinsame Lesen in der Bibel.

Dazu bietet sich das „Bibel-Teilen“ an, das in mehreren Schritten vorgeht und das Gruppen selbständig durchführen können. Es geht nicht um richtig und falsch, sondern um das, was das Bibelwort in uns anklingen lässt. Es geht um gemeinsames Zuhören und Austausch. Am Ende des Gesprächs steht die Frage, zu welchem Tun der Text jeden einzelnen leitet. Hier liegen „Gottes Wort hören“ und „Liebe üben“ ganz nah beisammen.

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24. Oktober 2020

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23. Oktober 2020

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22. Oktober 2020

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21. Oktober 2020

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20. Oktober 2020

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19. Oktober 2020

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18. Oktober 2020

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19. So. n. Trinitatis

„Heile du mich Herr, so werde ich heil“:

Die Erzählung von der Heilung des Gichtkranken

macht uns am heutigen Sonntag deutlich,

dass der Mensch nicht allein aus dem Leib besteht,

der krank werden und sterben kann.

Wenn Jesus heilt,

so heilt er immer den ganzen Menschen.

Heil und Heilung

Es gilt als bewiesen, dass Christen gesünder sind als andere Menschen. Sie haben weniger psychischen Stress, heißt es, und bessere Wege der Verarbeitung.

Und trotzdem sind auch Christen nicht vor Krankheit gefeit. Seelische Belastungen können krank machen. Sehr sensibel reagiert unser Organismus auf unsere inneren Nöte. Der 19. Sonntag nach Trinitatis schafft einen Zusammenhang zwischen seelischer Entlastung und körperlicher Heilung. Gottes immer neue Zuwendung ist es, die den Menschen gesund macht. Jesus vergibt einem Gelähmten seine Sünden, bevor er ihn heilt. So sollen auch christliche Gemeinden für Kranke beten und Sünden vergeben. „Willst du gesund werden?“ Diese nur scheinbar absurde Frage trifft. Ist es nicht leichter, im Alten zu verharren? Bin ich bereit, mich von Gott anrühren zu lassen – wenn ich dabei mein Leben ändern und ein neuer Mensch werden muss?

Heilende Nähe

„Wussten Sie schon, dass die Nähe eines Menschen gesund machen, krank machen, tot und lebendig machen kann?“, schreibt Wilhelm Willms.

Ja, es gibt Leute, bei denen ich mich besser fühle, wenn ich nur in ihre Nähe komme. Und umgekehrt weiß ich um Menschen, die Nähe brauchen. Wer bedarf gerade meiner Zuwendung besonders? Und wessen Nähe ist wohltuend für mich? Wilhelm Wilms schreibt weiter: „Wussten Sie schon, dass das Wegbleiben eines Menschen sterben lassen kann, dass das Kommen eines Menschen wieder leben lässt?“ Ist da von mir die Rede? Oder vielleicht auch von einem ganz anderen – Jesus vielleicht?

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17. Oktober 2020

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16. Oktober 2020

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15. Oktober 2020

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14. Oktober 2020

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13. Oktober 2020

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12. Oktober 2020

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11. Oktober 2020

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18. So n. Trinitatis

 

„Was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?“

Wer so fragt, kann bei der Antwort nur traurig werden wie der reiche Jüngling.

Wenn wir uns das ewige Leben durch gute Taten verdienen wollen,

können wir nur scheitern. Wichtiger ist die Ausrichtung –

auf Gott und den Nächsten, nicht auf Besitz.

Und Gott tut das Seine dazu:

„Bei den Menschen ist's unmöglich, aber nicht bei Gott;

denn alle Dinge sind möglich bei Gott.“

 

Verantwortungsvoll leben

Das eine geht nicht ohne das andere: Man kann noch so sehr für Gott eifern, ohne die Liebe zu anderen Menschen bleibt man ihm fern. Man kann sich noch so sehr für andere aufarbeiten, ohne die Rückbindung, ohne die Liebe zu Gott fehlt das Fundament.

Um die Ernsthaftigkeit des Lebens im Glauben geht es am 18. Sonntag nach Trinitatis. Die zehn Gebote, die den Weg zur Gottes- und Nächstenliebe weisen, müssen im Zusammenleben Ausdruck finden: in einer Gemeinschaft, die die Schwachen ehrt und Gastfreundschaft übt, die sich nicht übereinander erhebt, sich gegenseitig zum Glauben ermuntert, sich für den Frieden einsetzt und die von Gebet getragen wird. Glaube wird in den Werken konkret und erschöpft sich doch nicht darin. Der reiche Mann, der alle Gebote erfüllt, verfehlt sein Leben, weil er sich nicht ganz auf Gott verlässt. Ist es denn so schwer, gottgefällig zu leben? Bei Menschen schon, sagt Jesus, nicht aber bei Gott.

Regeln für unsere Zeit

Die Zehn Gebote sind nicht als mahnender Zeigefinger, sondern als ein weiter Rahmen gedacht, der gutes Zusammenleben ermöglicht.

Gehen Sie doch einmal die Gebote durch: Welche sind für unsere Gemeinschaft nötig? Womit haben Sie Schwierigkeiten? Bräuchten die Gebote vielleicht heute eine Ergänzung? Und wenn ja, wie müsste diese Ergänzung aussehen? Menschenrechte? Schutz der Umwelt? Formulieren Sie doch einmal für sich zehn Gebote für das 21. Jahrhundert. Würden sie sich stark von den biblischen unterscheiden? Oder vielleicht gar nicht?

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10. Oktober 2020

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NIcht vergessen - morgen ist bei uns Kerwa. Mehr Infos gibt es hier.

 

 

9. Oktober 2020

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8. Oktober 2020

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7. Oktober 2020

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6. Oktober 2020

Grafik GEP

 

 

5. Oktober 2020

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4. Oktober 2020

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Erntedank

Alle gute Gabe kommt her von Gott

dem Herrn! Am Erntedankfest ist die Kirche

festlich geschmückt mit Obst und Gemüse,

mit Kornähren und Sonnenblumen.

Traditionell steht der Dank für die Ernte im Mittelpunkt –

und dazu Dank für alles, was gelungen ist.

Das Erntedankfest erinnert daran:

Was wirklich wichtig ist im Leben,

können wir nur empfangen.

Reich beschenkt

Der Riesenkürbis und die volle Ähre, die Honigwabe und das Brot – im reich geschmückten Erntealtar kommen Fülle der Natur und Früchte der Arbeit recht zur Geltung.

Doch wir ernten mehr: Nahrung und Kleidung, jedes Wachsen und Gedeihen in Partnerschaft und Familie, große und kleine Erfolge im Beruf – da ist so viel, wofür wir danken können. Das Erntedankfest gibt der Dankbarkeit Raum und wendet sie hin zu Gott. Wer dankt, sieht nichts als selbstverständlich an und weiß sich von Gott reich beschenkt. Ängstliches Sammeln und übermäßiges Sorgen ist ihm fremd. Gottes Großzügigkeit steckt an. So lenkt der Sonntag den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und ruft zum verantwortungsvollen Teilen von Besitz und Ressourcen auf. Wer so geben kann, dessen Quellen werden nie versiegen.

Erntedankaltar

In vielen Kirchengemeinden sind heute die Altäre festlich geschmückt: mit Obst und Gemüse, in ländlichen Gemeinden auch mit einer Erntekrone, die traditionell aus den vier Getreidesorten Roggen, Weizen, Hafer und Gerste gebunden wird.

In städtischen Gebieten wird der Schmuck manchmal durch Handwerkserzeugnisse ergänzt – auch sie sind Früchte der Arbeit. Bereits aus dem Mittelalter stammt die Tradition, dass die Gaben des Erntealtars bedürftigen Mitbürgern zugute kommen: Sie werden an Obdachlosenheime oder Tafeln gespendet. Aus Oberfranken stammt der Brauch des „Gott-sei-Dank-Brots“. Hier gestalten die Kirchengemeinden am Erntedankfest Gottesdienste und Aktionen zusammen mit den örtlichen Bäckereien. Wofür habe ich zu danken? Was durfte bei mir im vergangenen Jahr wachsen und reifen? Das Erntedankfest bietet Gelegenheit, darüber nachzudenken.

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3. Oktober 2020

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2. Oktober 2020

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1. Oktober 2020

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30. September 2020

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29. September 2020

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28. September 2020

Grafik GEP

 

 

27. September 2020

 

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16. So. n. Trinitatis

„Lazarus, komm heraus“:

In keiner anderen Geschichte geht der,

der „die Auferstehung und das Leben“ ist,

so kämpferisch gegen den Tod an wie im

Evangelium dieses Sonntags von der

Auferweckung des Lazarus.

Dazu passt der Vers aus der Epistel:

Jesus hat „dem Tode die Macht genommen

und das Leben und ein

unvergängliches Wesen ans Licht gebracht“

Protest gegen den Tod

Das qualvolle Sterben eines Kindes, eine Naturkatastrophe, die tausende Leben auslöscht, ein Völkermord, der den Atem nimmt – Gründe zum Zweifeln angesichts des Todes gibt es genug.

Dem stellt der 16. Sonntag nach Trinitatis das Angreifbarste und Wichtigste des christlichen Glaubens entgegen: Wir mögen hier und jetzt den Tod erleiden – durch Christus verliert der Tod seine Macht. Das geschah schon zu Jesu Lebzeiten, als er Menschen dem Tod abrang. Durch Jesu Sterben und Auferstehen ist der Tod endgültig besiegt. Was die Psalmen besangen wird in Jesus für Christen Wirklichkeit: „Du wirst meine Seele nicht dem Tode lassen!“ Aus dieser Hoffnung erwächst ein „Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“, der alle Furcht vertreiben will. Gottes Güte ist mächtiger als der Tod – sich daran zu halten und darauf zu vertrauen, dazu ermutigt dieser Sonntag.

Hoffnung einüben

„Der Tod hat keine Macht mehr“ – was für ein steiler Satz! Wie wäre es denn, das einmal versuchsweise anzunehmen?

Dazu wage ich ein Experiment: Von Tod höre und lese ich täglich – ob über die Nachrichten oder im privaten Bereich. Oft blende ich das aus. Heute höre ich aber genau hin und setze in Gedanken hinter jede Hiobsbotschaft: „Das ist nicht das Ende.“ Oder: „Der Tod wird nicht siegen.“ Am Abend schaue ich, was ich erlebt habe: Bin ich kämpferischer geworden? Nehme ich nicht mehr alles hin? Ist meine Hoffnung gewachsen?

 

 

 

26. September 2020

Grafik GEP-Lotz

 

 

25. September 2020

Grafik GEP

 

 

24. September 2020

Grafik GEP

 

 

23. September 2020

Grafik GEP

 

 

 

22. September 2020

 

Grafik GEP

 

 

21. September 2020

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20. September 2020

 

Bild von Daniel Reche auf Pixabay

 

 

15. So. n. Trinitatis

Sorgt euch nicht!

Leichter gesagt als getan.

Sorge um Nahrung und Kleidung,

Sorge um Erkenntnis und Teilhabe –

oft genug wird daraus ein unruhiges Grübeln,

ein inneres Getrieben-Sein.

Der 15. Sonntag nach Trinitatis ist eine Schule

der Sorglosigkeit im besten Sinne:

„Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch!“

 

Sorgt euch nicht!

Oft wächst mir mein Leben über den Kopf. Ein dickes Paket von Sorgen scheint mich niederzudrücken. Um meine Zukunft, meine Kinder, anstehende Entscheidungen.

Und dann die vielen Fragen: Werde ich gut ankommen? Wie schaffe ich das enorme Arbeitspensum? Was soll ich sagen? Was anziehen? Manchmal raubt mir das den Schlaf. Doch vieles erweist sich nach Wochen als unbegründet. „Sorgt euch doch nicht so viel“ – dieses Wort Jesu steht über dem 15. Sonntag nach Trinitatis. Der Gott, der in der Schöpfung für seine Menschen reich gesorgt hat, der den kinderlosen Abraham zum Stammvater eines großen Volkes machte, der wird sich auch weiter um uns kümmern – auch durch die Fürsorge anderer. Im Vertrauen darauf könnten wir das Sorgen aufgegeben und frei werden für ein Leben, das sich nur auf Gott verlässt. Ja, wenn der Glaube nur größer wäre!

Den Tag beginnen

„Heute habe ich viel zu tun. Deshalb muss ich heute viel beten.“ Dieser Satz von Martin Luther kann heute noch als Tipp für einen gelungenen Tagesstart gelten. Es macht einen Unterschied, ob ich in den Tag hetze oder ihn gesammelt beginne. Das braucht gar nicht lange zu sein.

Ein Psalm, die Tageslosung, eine kurze, stille Zeit, in der ich mir meine Aufgaben vor Augen führe, die heute vor mir liegen, und die Menschen, mit denen ich es heute zu tun habe. Vielleicht einige Minuten, in denen ich versuche, an gar nichts zu denken. Ein Gebet, in dem ich Gott meinen Tag anbefehle oder ein Vaterunser. Mehr ist gut – aber das reicht, um sich innerlich vorzubereiten. Manche bevorzugen ein Körpergebet, um Geist und Körper zu wecken. Jeder wird hier mit der Zeit seine eigene Form entwickeln.

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19. September 2020

Grafik GEP

 

 

18. September 2020

Grafik GEP

 

 

17. September 2020

Grafik GEP

 

 

 

16. September 2020

Grafik Benjamin

15. September 2020

Grafik GEP

 

 

14. September 2020

Grafik Lenz

 

 

 

 

 

 

 

13. September 2020

giografiche / Pixabay

 

 

Ach, denk ich, bist du hier so schön

und lässt du’s uns so lieblich gehn

auf dieser armen Erden:

Was will doch wohl nach dieser Welt

dort in dem reichen Himmelszelt

und güldnen Schlosse werden,

und güldnen Schlosse werden!

 

 

 

12. September 2020

KitzD66 / Pixabay

 

Ich selber kann und mag nicht ruhn,

des großen Gottes großes Tun

erweckt mir alle Sinnen;

ich singe mit, wenn alles singt,

und lasse, was dem Höchsten klingt,

aus meinem Herzen rinnen,

aus meinem Herzen rinnen.

 

 

11. September 2020

JulkaWild / Pixabay

 

Der Weizen wächset mit Gewalt;

darüber jauchzet Jung und Alt

und rühmt die große Güte

des, der so überfließend labt

und mit so manchem Gut begabt

das menschliche Gemüte,

das menschliche Gemüte.

 

 

10. September 2020

Foto Didgeman / Pixabay

 

Die unverdrossne Bienenschar

fliegt hin und her, sucht hier und da

ihr edle Honigspeise;

des süßen Weinstocks starker Saft

bringt täglich neue Stärk und Kraft

in seinem schwachen Reise,

in seinem schwachen Reise.

 

9. September 2020

OliverVoigt / Pixabay

 

Die Bächlein rauschen in dem Sand

und malen sich an ihrem Rand

mit schattenreichen Myrten;

die Wiesen liegen hart dabei

und klingen ganz vom Lustgeschrei

der Schaf und ihrer Hirten,

der Schaf und ihrer Hirten.

 

8. September 2020

Foto MabelAmber / Pixabay

 

 

Die Glucke führt ihr Völklein aus,

der Storch baut und bewohnt sein Haus,

das Schwälblein speist die Jungen,

der schnelle Hirsch, das leichte Reh

ist froh und kommt aus seiner Höh

ins tiefe Gras gesprungen,

ins tiefe Gras gesprungen.

 

7. September 2020

Foto A. Krausche

 

 

 

Die Lerche schwingt sich in die Luft,

das Täublein fliegt aus seiner Kluft

und macht sich in die Wälder;

die hoch begabte Nachtigall

ergötzt und füllt mit ihrem Schall

Berg, Hügel, Tal und Felder,

Berg, Hügel, Tal und Felder.

 

6. September 2020

Foto S. Krausche

 

 

Die Bäume stehen voller Laub,

das Erdreich decket seinen Staub

mit einem grünen Kleide;

Narzissus und die Tulipan,

die ziehen sich viel schöner an

als Salomonis Seide,

als Salomonis Seide.

 

5. September 2020

Foto Catkin / Pixabay

 

 

Geh aus, mein Herz, und suche Freud

in dieser lieben Sommerzeit

an deines Gottes Gaben;

schau an der schönen Gärten Zier

und siehe, wie sie mir und dir

sich ausgeschmücket haben,

sich ausgeschmücket haben.

 

 

4. September2020

 

Grafik GEP

 

3. September 2020

Grafik GEP

 

 

2. September 2020

Grafik GEP

 

 

1. September 2020

Grafik Benjamin

 

 

31. August 2020

Grafik Chris Campe

 

 

 

30. August 2020

Bild von Barbara Jackson auf Pixabay .

12. So. n. Trinitatis

Es ist ein altes Bild für das Reich Gottes:

Blinde sehen,

Taube hören,

Stumme sprechen.

Gott kann Augen und Ohren öffnen –

für sein Wort und den Blick in die Welt.

Gottes heilende Nähe

Manchmal verstumme ich vor dem Leid anderer Menschen. Manchmal stehe ich wie gelähmt vor den Herausforderungen für unsere Welt.

Manchmal verschließe ich meine Augen vor den Bildern, die täglich über den Fernseher auf mich einströmen und meine Ohren vor den Klagen Verzweifelter. Manchmal verschließe ich mein Herz… Von Jesus, der Menschen die Ohren auftut und Kranke heilt, von der Vision einer Welt ohne Leid, von dem Ende jeder Ungerechtigkeit spricht der 12. Sonntag nach Trinitatis

Aber er geht noch weiter: Er erzählt von Menschen, die, angeregt vom Beispiel Jesu, andere aus der Erstarrung holen. Menschen werden auf vielfältige Weise von Jesus berührt und verbreiten sein Lob – und bauen nach ihren Kräften mit an Gottes Reich.

Sich öffnen

Wie kann es gelingen, Augen und Ohren offen zu halten und sich nicht zu verschließen vor allem, was auf uns einströmt?

Eine Hilfe dazu ist das Gebet. Im Schweigen öffne ich mich, höre nicht nur auf mich selbst, sehe über meinen Tellerrand. Hier erbitte ich die Kraft für meine Begegnungen. Vielleicht so: Komm, Heiliger Geist, du Geist der Wahrheit, die uns frei macht. Du Geist des Sturmes, der uns unruhig macht. Du Geist des Mutes, der uns stark macht. Du Geist des Feuers, das uns glaubhaft macht. Komm, Heiliger Geist, du Geist der Liebe, die uns einig macht. Du Geist der Freude, die uns glücklich macht. Du Geist des Friedens, der uns versöhnlich macht. Du Geist der Hoffnung, die uns gütig macht. Komm, Heiliger Geist! (Leonardo Boff)

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29. August 2020

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28. August 2020

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27. August 2020

 

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26. August 2020

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25. August 2020

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24. August 2020

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23. August 2020

Bild von lisa runnels auf Pixabay

11. So. n. Trinitatis

„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben,

und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 

nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme …“

Ein Sonntag, der die alte Tugend Demut in den Blick nimmt:

Was wir sind, sind wir nicht aus eigener Kraft,

sondern aus Gottes Gnade.

 

Auftrumpfen zählt nicht

„Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ – auch wenn ich nicht so dick auftrage, habe ich doch gern etwas vorzuweisen: einen sicheren Arbeitsplatz, eine intakte Partnerschaft oder wohl geratene Kinder.

Vor Gott zählen solche „Errungenschaften“ nichts. Es gibt nichts, womit ich mich vor ihm brüsten könnte, zeigt der 11. Sonntag nach Trinitatis, weder mit meinem Erfolg noch mit meinem Glauben. Gerade diejenigen, die wissen, dass sie vor Gott nichts vorzuweisen haben, und sich ganz auf Jesus verlassen, denen wendet er sich zu. Er lässt sich von Zöllnern einladen und von einer Prostituierten salben. Gerade sie können seine Zuneigung schätzen und mit Liebe darauf antworten. Auch Paulus bekennt: Wir können Gottes Liebe nicht verdienen, nur dankbar empfangen.

Über sich selbst lachen

Ich mag Menschen, die das Leben ernst, ihre eigene Person aber auch leicht nehmen können.

Papst Johannes der 23. war ein Mensch, der gerne und viel lachte. Er erzählte einmal, er habe vor seinem Amt einen solchen Respekt gehabt, dass es ihm den Schlaf raubte. Als er doch einmal eingeschlafen sei, habe er von einem Engel geträumt, dem er von seiner Not erzählte. „Giovanni, nimm dich nicht so wichtig.“ habe der Engel geantwortet. Seitdem konnte der junge Papst wieder wunderbar schlafen. Einen solchen Engel wünsche ich mir. Vielleicht hilft auch ein Zettel an meinem Spiegel, auf dem „Nimm dich nicht so wichtig!“ steht.

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22. August 2020

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21. August 2020

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20. August 2020

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19. August 2020

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18. August 2020

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17. August 2020

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16. August 2020

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10. So. n. Trinitatis

„Höre, Israel, der Herr ist unser Gott“:

So beginnt das Schema Israel,

das Grundbekenntnis des Volkes Israel.

Am 10. Sonntag nach Trinitatis,

dem Israelsonntag,

geht es um das Verhältnis und die

bleibende Verbindung zwischen Christentum und Judentum.

Gottes erwähltes Volk

Israel – ein von Konflikten gebeuteltes Land. Eine grauenvolle Geschichte, die Deutschland und Israel trennt und verbindet. Israel – Ursprung des Christentums, verachtet und idealisiert, bewundert und verfolgt. All diese Facetten spielen am „Israelsonntag“ eine Rolle.

Er erinnert seit dem 16. Jahrhundert an den Gedenktag der Zerstörungen des Jerusalemer Tempels. Doch während in der Vergangenheit die Überlegenheit des Christentums demonstriert wurde, stehen heute die Trauer über das Unrecht, das den Juden angetan wurde, sowie die heutigen guten Beziehungen zwischen Juden- und Christentum im Vordergrund. So kann der Israelsonntag auf zwei verschiedene Weisen begangen werden: Als Bußtag (Farbe: violett) als Gedenktag der der Zerstörung Jerusalems oder als Tag der Besinnung auf die Verbundenheit zwischen der Kirche und Israel (Farbe grün). Denn vieles von dem, was Jesus gelehrt hat, ist nur aus dem Judentum zu verstehen: So die Frage nach dem höchsten Gebot oder die Bedeutung des Gesetzes. Das Volk Israel spielt eine herausragende Rolle in der Geschichte Gottes mit den Menschen. Und auch wenn wir nicht wissen, was Gottes Plan mit den beiden Religionen ist, so bleibt Israel doch Gottes auserwähltes Volk.

Unsere Wurzeln entdecken

Der Israelsonntag ist eine Gelegenheit, sich mit den jüdischen Wurzeln des Christentums auseinanderzusetzen.

Kenne ich jüdische Mitbürger? Wo begegnet mir ihre Religion? Es lohnt sich, sich mit dem Judentum zu beschäftigen. Vielleicht gibt es in meiner Umgebung eine Synagoge, die ich besichtigen kann. Je mehr ich über diese Religion weiß, desto mehr kann ich Vorurteilen und Antisemitismus begegnen. Vielleicht entdecke ich bei meiner Suche ja auch Schätze wie diese Geschichte: Ein Rabbi fragte seine Schüler, wann der Tag beginnen würde. Der erste fragte: „Beginnt der Tag, wenn ich von weitem einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann?“ – „Nein“, sagte der Rabbi. „Dann beginnt der Tag, wenn ich von weitem einen Dattelbaum von einem Feigenbaum unterscheiden kann“, sagte der zweite Schüler. Der erntete wieder ein Nein.„Aber wann beginnt der Tag?“, fragten die Schüler. Der Rabbi antwortete: „Der Tag beginnt, wenn Du in das Gesicht eines Menschen blickst und darin Deine Schwester oder Deinen Bruder siehst. Bis dahin ist die Nacht noch bei uns.“

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15. August 2020

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14. August 2020

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13. August 2020

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12. August 2020

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11. August 2020

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10. August 2020

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9. August 2020

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9. So. n. Trinitatis

„Denn wer da hat, dem wird viel gegeben“:

Das Evangelium von den anvertrauten Zentnern

bei Matthäus stellt klar:

Nicht der erlangt die Gnade Gottes,

der „seinen Zentner im Acker sicher verbirgt“,

sondern derjenige, der etwas riskiert,

seine Talente, seinen Reichtum einsetzt und entwickelt.

 

Riskier was, Mensch!

Welche Sicherheiten habe ich? Womit kann ich rechnen? Oft ist mir mein Leben undurchsichtig. Dann will ich nichts riskieren, einfach nur dahinleben… Doch der 9. Sonntag nach Trinitatis beunruhigt.

Wer sich auf Gott einlässt, muss auf Überraschungen gefasst sein – wie Paulus, dessen Werte durch die Begegnung mit Jesus auf den Kopf gestellt werden, wie Jeremia, der sich für zu jung hält und trotzdem zum Propheten berufen wird, und der Mann, der auf einen Schatz stößt und spontan seinen ganzen Besitz dafür verkauft. Nur wer etwas riskiert, sich ganz auf das Wagnis mir Jesus Christus ausrichtet, wer seine Gaben Gott und den Menschen zur Verfügung stellt, der wird letztlich reich dastehen. Welch ein Paradox: Nur wer sich nicht auf weltliche Sicherheiten verlässt, dessen Lebenshaus steht auf festem, sicherem Grund.

Schätze heben

„Ich? Ich kann doch nichts Besonderes!“ Manchmal ist es leichter, seine eigenen Mängel aufzuzählen als seine Stärken.

Doch nur wer eine Ahnung von seinen Gaben hat, kann sie auch einsetzen. Darum wird heute eine Liste angelegt, auf die alles kommt, was ich gut kann oder gern mag. Das ist ganz unterschiedlich: andere zum Lächeln bringen oder gut zuhören, den größten Kuchen backen oder tolle Reden halten. Ein „… ja, aber …“ gilt heute nicht. Nur Positives kommt auf die Liste. Schön, was ich alles zu geben habe!

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8. August 2020

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7. August 2020

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6. August 2020

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5. August 2020

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4. August 2020

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3. August 2020

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2. August 2020

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8. So. n. Trinitatis

Ihr seid das Salz der Erde,

ihr seid das Licht der Welt –

das Evangelium des 8. Sonntags nach Trinitatis

stammt aus der Bergpredigt.

Die Epistel konkretisiert den Zuspruch:

„Die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit“.

Ohne Gottes Gnade würden wir dem nicht gerecht werden können.

Seine Liebe geht jedem Anspruch voraus.

Salz der Erde – Licht der Welt

Was ich tue oder unterlasse, was ich sage und plane, ist nicht gleichgültig. Wer vom Glauben an Jesus angesteckt ist, der weiß: Ich bin verantwortlich. Mein Leben kann etwas verändern.

Wie ein Stein, der ins Wasser fällt, oder wie ein Funke, der überspringt, setzt die frohe Botschaft von Jesus Christus Menschen in Bewegung. So spricht der 8. Sonntag nach Trinitatis von den Auswirkungen des Glaubens: Als Licht der Welt und Salz der Erde werden Christen in der Welt nicht unbemerkt bleiben und oft genug auch darin anecken. Als Wohnstätten für Gottes Geist werden sie sorgsam und besonnen mit ihrem Körper umgehen. Als reich Beschenkte werden sie ihren Besitz teilen – und wenn es noch so wenig ist. Von Gottes Licht berührt werden sie selbst wie Kirchenfenster leuchten.

Salz sein

Salz gehört zu unseren Speisen dazu. So essen wir es meistens sehr unbedacht. Vielleicht nehmen Sie es einmal ganz bewusst zu sich.

Es muss ja nicht viel sein. Maximal eine Fingerspitze voll. Dabei können Sie sich überlegen, wann Sie es das letzte Mal richtig geschmeckt haben. Wann haben Sie Salz vermisst? Wie schmeckt das Salz? Finden Sie Worte außer salzig dafür? Was macht Salz? Was bedeutet es für uns, wenn wir aufgerufen sind, Salz der Erde zu sein?

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1. August 2020

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19. März 2020